Höllenjemen: Deutsche Waffen für Arabien, für Al-Qaida und für amerikanische Söldner

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Die Nachricht wurde von den deutschen Zeitungen gegeben: Im Jemen schießt man trotz der seit 1945 geltenden Verbote mit deutsche Waffen – meistens auf die wehrlose Bevölkerung. Angreifer ist eine Koalition unter der Führung von Mohammed Bin Salman (Königsprinz von Saudi-Arabien), bestehend, unter anderem, aus Al-Qaida-Kämpfer und aus von der amerikanischen Regierung bezahlte Söldner der Blackwater Company. Etwas, dass durch einen neuen Wind in Berlin ermöglicht wurde, der untrennbar mit einer neuen politischen Haltung des Deutschen Bundestages und der darin tätigen Lobbys verbunden ist.

Die Waffen wurden seit Kriegsbeginn im Jemen eingesetzt: Es gibt die Kanonen Fewas und Clara der DND Dynamit Nobel Defense GmbH Burbach, montiert auf amerikanischen Oshkosh-Panzern und auf französischen Leclerc-Panzern, dann die Kriegsschiffe der Lürssen-Werften in Bremen und schließlich die Minenräumschiffe der Frankenthaler Klasse[1]. Hierbei handelt es sich meistens um Waffen, die zwischen 2006 und 2009 an die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate verkauft wurden. Dieses Land weigert sich, das von den Vereinten Nationen gegen die Invasion des Jemen verhängte Embargo einzuhalten[2]. Hinzu kommen Raketen, Kanonen und Munition für den Eurofighter und Tornado-Jagdbomber, die von der saudischen Luftwaffe gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden[3]. Einige der Gewehre und Maschinengewehre landeten sogar in den Händen irregulärer Al-Qaida-Truppen[4].

Dieses Vorgang ist schwer zu erklären und zu rechtfertigen, insbesondere nach der barbarischen Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi, der 2018 auf Befehl von Mohammed Bin Salman in Istanbul getötet wurde[5]. Die Bundesregierung beschloss mit großer parlamentarischer Mehrheit, Lieferverträge nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate zu sperren – ein Block, der seitdem sechs Monate dauert und seitdem ständig erneuert wird[6].

Sicher ist, dass das Engagement der deutschen Militärindustrie im Jemen nicht durch die multinationalen Verteidigungsabkommen des Persischen Golfs erklärt werden kann, wo es einer massiven iranischen Flotte, gebaut in China, unter der Führung des IRGCN (Garde der Islamischen Revolution), einer multinationalen Flotte gegenübersteht, die sich aus den Staaten des EMASOH-Abkommens (Waffen und Soldaten der Europäischen Union, französisches Kommando), denen des IMSC-Abkommens (USA, Saudi-Arabien, Bahrain, Vereinigtes Königreich und Australien) und diejenigen des CTF-152-Abkommens (USA, Italien und Golfstaaten) zusammensetzt[7]: Deutschland kann auf der Grundlage der zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung zwischen BRD und DDR unterzeichneten internationalen Abkommen nicht an diesen militärischen Allianzen teilnehmen – es ist offiziell verboten, dies zu tun[8].

Wenn diese Waffen jedoch von Armeen anderer Länder eingesetzt werden, ist es offensichtlich, dass die Berliner Regierung ihren Verkauf genehmigt hat. Dies wird selbst vom Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit[9] als unerträglich angesehen – jenes Institut, dass im Auftrag der Regierung festlegt, dass Deutschland am Persischen Golf eine neutrale Haltung einnehmen und sich aktiv an der Suche nach einem friedlichen Kompromiss zwischen den Kriegsparteien beteiligen sollte[10].

Wenn die westdeutsche Regierung 1979 das sogenannte „Monitor-Projekt“ genehmigt hatte, das die Lieferung deutscher Spionagetechnologie nach Saudi-Arabien genehmigte[11], überlegte Bonn dies einige Jahre später und blockierte den Export von Waffen, Technologien und Ausbildern in allen Ländern des Persischen Golfs[12]. Dies hinderte natürlich nicht daran, die Waffen heimlich zu verkaufen: Bundeskanzler Helmut Kohl verdankt den Sturz seiner Regierung und das Ende seiner politischen Parabel einem Skandal um die von seiner Partei gesammelten Bestechungsgelder (1 Million Mark, 561.000 Dollar). Die Gelder stammten aus dem heimlichen Verkauf deutscher Panzer an die Regierung von Riyad, getarnt durch die Vermittlung des Geschäftsmanns Karlheinz Schreiber[13].

Während der Jahre der Kanzlerschaft von Angela Merkel wurden die Lieferungen an Saudi-Arabien und seine Verbündeten wieder aufgenommen, um nach der Welle der Empörung, die durch die Ermordung von Jamal Khashoggi ausgelöst wurde[14], nochmals blockiert[15]. Diese politische Entscheidung wurde erneut durch den Einsatz von Vermittlern umgangen – trotz der heftigen Reaktion der meisten deutschen Parteifraktionen und der humanitären Vereinen[16].

Der schmutzigste Krieg der letzten hundert Jahre

Die Karte des Bürgerkriegs im Jemen[17]

In der Nacht vom 25. März 2015 greifen saudische Panzer und Jagdbomber die regulären Truppen der Huthi-Armee an, die 2012 das seit 1978 über den Jemen herrschende pro-saudische Regime stürzten: in wenigen Stunden eines der fruchtbarsten Länder des Nahen Ostens verwandelt sich in eine Hölle aus Schlamm und Schutt[18]. Was Amnesty International „die schlimmste vom Menschen verursachte humanitäre Katastrophe“ nennt, beginnt: Zusätzlich zu den Tausenden von Todesfällen, fast allen Zivilisten, gibt es 24 Millionen Vertriebene, die aus bombardierten Häusern fliehen, da ihre Felder zerstört, die Herden getötet und alle Anzeichen von Zivilisation ausgelöscht wurden. Das Land kehrt in die Steinzeit zurück und die Bevölkerung wurde in Konzentrationslagern versperrt, in denen nur internationale NGOs Wasser, Lebensmittel und Medikamente bereitstellen –  letztere immer noch in unzureichende Menge, aufgrund von Covid-19 und der Explosion einer Cholera-Epidemie[19].

Saudi-Arabien will die Vernichtung der Regierung und der Huthi, weil sie mit den iranischen Ayatollahs und der libanesischen Hisbollah befreundet sind[20]. Aus diesem Grund fordern internationale NGOs, vor allem Human Rights Watch, ein absolutes Embargo für den Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien, da die Diplomatie keine Ergebnisse erzielt[21]. Neben den Saudis gibt es eine überraschend heterogene Koalition, wessen Länder gehören, die traditionell der Riad-Monarchie treu sind (wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Kuwait und Bahrain), aber auch Europäer (Frankreich, Vereinigtes Königreich) und vor allem die Vereinigten Staaten (die die Blackwater-Söldner von Erik Prince in die Schlacht schicken[22]) und Al-Qaida[23] – alle zusammen, Seite an Seite, gegen die wehrlose jemenitische Bevölkerung[24]. Aus militärischer Sicht ist die Situation seit fünf Jahren blockiert, trotz des massiven Einsatzes von Militärs und Waffen – so dass die einzigen, die einen inakzeptablen Preis zahlen, sind die Bürger des Jemen, welche Gegenstand einer echten „ethnischen Säuberung“ sind.

Die deutschen Geheimdienste (BND), die sicherlich nicht Teil des militanten Pazifismus sind, raten der Regierung nachdrücklich davon ab, sich mit dem neuen Oberhaupt der Familie Al-Sa’ud zu befassen, das als psychisch instabiler Mann und im Grunde als kriegstreibender Autokrat gilt[25]. Das Ergebnis ist eine Krise, die Berlin und Riad dazu veranlasst, die diplomatischen Beziehungen zu unterbrechen, und zu einer Spaltung der deutschen Regierungskoalition führt, weil eine der Anführer der sozialdemokratischen Partei, Sigmar Gabriel, Angela Merkel persönlich für ihre politische Entscheidung und die darauf folgende mögliche Schäden angreift, die zur Industrie Deutschlands zugefügt werden könnten[26].

Als Angela Merkel ankündigt, den Waffenverkauf einzustellen, reagiert Prinz Mohammed Bin Salman mit Wut: Im Mai 2018 kündigt er alle Verträge mit deutschen Unternehmen und verkündet ein Edikt, das der deutschen Industrie von nun an die Teilnahme an Ausschreibungen in Saudi-Arabien verbietet. Pro Jahr stehen fast 7 Milliarden Euro auf dem Spiel, und der Umsatz von Industriegiganten wie Bayer, Daimler-Mercedes, Siemens, Boehringer sowie die Vereinbarungen der Deutschen Bank über den Erwerb einer Beteiligung an ARAMCO, dem saudischen Ölkonzern[27]. Im September 2018, nach einem Telefonat zwischen Frau Merkel und Prinz Bin Salman[28], fliegt Bundesaußenminister Heiko Maas nach New York und trifft saudische Vertreter bei den Vereinten Nationen – und beginnt Verhandlungen über einen Kompromiss zu führen, die der Kanzlerin kein Gesichtsverlust verursachen werden[29].

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ebenfalls an den Verhandlungen beteiligt, auch weil der Mann an der Spitze von Abu Dhabi, Mohammed Bin Zayed Al-Nahyan, seit 2014 (als er bereits Oberbefehlshaber der Streitkräfte war, aber noch kein Regent war) hat eine freundschaftliche Beziehung zu den Anführern der Sozialdemokratischen Partei und zum damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier aufgebaut – dem Mann, der seit März 2017 Präsident der Deutschen Republik ist[30].

Zwischen 2017 und 2020 traf Frau Merkel, während der Verhandlungen mit Riad, auch dreimal mit Al-Nahyan zusammen, offiziell um das Visasystem für Touristen zu regeln, aber in Wirklichkeit um die Krise zu auszuarbeiten, die durch die Tatsache verursacht wurde, dass der deutsche Botschafter in Dubai Haya Bint Al-Hussein half, (Schwester des Königs von Jordanien und Ehefrau des Premierministers Emir Mohammed bin Rashid al-Maktoum), die der wiederholten Gewalt ihres Mannes gegen sie und ihre beiden Kinder nach Deutschland und später Großbritannien entkam[31] – und während sie sich trafen, sprachen sie auch über wirtschaftliche und militärische Fragen[32] und Abu Dhabis Rolle im libyschen Bürgerkrieg[33]. All dies, obwohl die Fraktionen des Bundestages mehrfach protestiert hatten und behaupteten, Mohammed Bin Zayed Al-Nahyan sei der Hauptschuldige des Völkermords im Jemen[34].

Inzwischen haben sich Botschafter Peter Fischer, der Stiftungspräsident Konrad Adenauer Hans-Gert Pöttering und Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf geeinigt, Mitglieder des Dozentenrates des ECSSR (Emirates Center for Strategic Studies and Research)[35], der von Mohammed Bin Zayed Al-Nahyan gegründeten Denkfabrik, zu werden. ECSSR dient zum Aufbau eines Netzwerks politischer, industrieller und militärischer Allianzen im Rest der Welt[36], das von der Tawazun Holding (der Militärfirma von Al-Nahyan[37]) genutzt wurde, um 20 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern zu zahlen (als Beitrag für ein Umweltprojekt getarnt), um amerikanische Waffen unter Umgehung des internationalen Embargos kaufen zu können[38].

Die Widersprüche der internationalen Lobbyarbeit

Das Dubai Monarch Hotel, in dem sich die Arbeitsgruppe Deutschland-Iran trifft – abseits vor neugierigen Blicken und unter der Aufsicht von Daniela Calligaro, Koordinatorin der Handelskammer Deutschland-Emirate[39]

Offensichtlich ist die ganze Welt der Lobbyarbeit und der internationalen Diplomatie undurchsichtig und widersprüchlich, weil sie darauf abzielt, die nationalen Interessen in einer Situation friedlicher Verhandlungen zu schützen. Ein Beispiel: Zwischen 2007 und 2008 steigen die deutschen Exporte in den Iran um 40% auf über 11 Milliarden Dollar. Angesichts der internationalen Sanktionen, die das Geschäft mit den Ayatollahs verbieten, löst die deutsche Regierung die deutsch-iranische Arbeitsgruppe auf und überträgt sie dorthin, wo niemand jemals danach suchen wird – in Dubai, einer der bittersten Gegner des Iran: Daniela Calligaro, die in der Emirates die Handelskammer Deutschland-Emirate koordiniert, organisiert die Deutschland-Iran-Arbeitsgruppe in den Hallen des Dubai Monarch Hotels neu, und dies trotz der Tatsache, dass Bundeskanzlerin Merkel öffentlich wiederholt hatte, dass Deutschland die Sanktionen unterstützt und den Handel mit Teheran nicht einmal durch geheime Triangulationen fortfahren lassen würde[40].

Seit dem Ende des Kalten Krieges (und seit der Unterzeichnung der Friedensabkommen zwischen dem vereinten Deutschland und den Verbündeten im Zweiten Weltkrieg[41]), bei jedem Staatsbesuch der Bundeskanzler Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel, befanden sich in dem von Bonn (und später Berlin) abfliegenden Flugzeug die Vertreter der Militärindustrie an Bord, die während der politischen und diplomatischen Verhandlungen Waffenlieferungen aushandelten[42]. Einige dieser Verträge sind Teil von Ausschreibungen in den USA, an denen deutsche Unternehmen zusammen mit amerikanischen Unternehmen teilnehmen, für deren Verhandlungen Deutschland nach Angaben der Sunlight Foundation (einer der Demokratischen Partei nahestehenden NGO, die offizielle Bundesdaten zum wirtschaftlichen Austausch analysiert und veröffentlicht[43]) 13 Millionen Euro pro Jahr ausgibt[44].

Der Sitz der Konrad Adenauer Stiftung, die seit einem halben Jahrhundert die zukünftigen Führer der CDU auswählt (links)[45], und Michael Hennrich, Präsident der Bundestags-Fraktion für arabischsprachige Länder (rechts)

Ähnlich wie in anderen europäischen Parlamenten hat der Bundestag auch spezielle Interessengruppen, die sich mit bilateralen Beziehungen zwischen Berlin und verschiedenen Ländern der Welt befassen. Einer der ältesten dieser Gruppen ist der der arabischsprachigen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens[46], der sich aus Parlamentariern aller Parteien des Verfassungsbogens zusammensetzt und seit September 2013[47] vom christdemokratischen Abgeordneten Michael Hennrich (Baden-Württemberg) angeführt wird[48].

In seiner Funktion als Vorsitzender der Gruppe hatte Hennrich 2015 für die Aussetzung (und nicht für die Stornierung) von Lieferverträgen nach Saudi-Arabien und in die Emirate gesprochen und sich dann drei Jahre später im Bundestag Gehör verschafft um die Wiederaufnahme der Lieferungen[49]. 2017 erklärte Hennrich auf einer Konferenz in seinem Wahlkreis seine Meinung darüber: Es gibt keinen Krieg ohne Waffen, aber auch keinen Frieden, denn ohne eine Abschreckung im Zusammenhang mit dem militärischen Gleichgewicht ist es schwierig, Konflikte zu vermeiden[50].

Hennrich ist ein Rechtsanwalt, der sich im Bundestag auf Gesundheitsfragen spezialisiert hat, aber nicht zufällig als Vorsitzender der Arabischen Gruppe ausgewählt wurde: Bereits 2011 war Hennrich dem damaligen deutschen Präsidenten Christian Wulff auf eine Reise nach Abu Dhabi und Maskat gefolgt, während dessen er Mohammed Bin Zayed Al-Nahyan und die Anführer der Streitkräfte der Emirate[51] und des Sultanats Oman[52] traf. Zwei Jahre später war Hennrich auf einer internationalen Konferenz in Beirut Teil einer Wirtschaftskommission – und zwar (unter anderem) zusammen mit einer Exekutive der belgischen Militärindustrie Herstal (deren Name geheim gehalten wurde), dem ehemaligen niederländischen Unterstaatssekretär für Verteidigung Jos Van Gennip und dem ehemaliger Finanzminister der Emirate, Nasser Saidi[53].

Die Konferenz wurde von General Michel Sleiman, Präsident des Libanon, gesponsert und von der lokalen Regierung zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung unter der Leitung von Hans-Gert Pöttering organisiert[54]. Diese Stiftung ist eine der reichsten und mächtigsten Lobbys in Deutschland und hat sich seit jeher aktiv für die Militärstrategie der NATO-Staaten und die Integration der deutschen Industrie in diesem Bereich interessiert[55]. Seit dem 12. Januar 2009 (oder von dem Tag an, an dem die Stiftung Mohammed Bin Zayed Al-Nahyan die Konrad-Adenauer-Ehrenmedaille verlieh), ist diese Organisation eines der Wahrzeichen der politischen und militärischen Lobbyarbeit der Emirate in Deutschland[56].

Seit ihrer Gründung war es in Deutschland unmöglich, die Christlich-Demokratische Partei (CDU) ohne die Zustimmung und Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu führen[57], die auch in der deutschen Außenpolitik immer eine kontroverse Rolle gespielt hat – wie, im Laufe der Jahre, als die Stiftung die Geburt der Inkatha-Partei in Südafrika finanzierte, um starken Widerstand gegen Nelson Mandelas ANC zu haben[58]. Auf diese Weise ist es leichter zu verstehen, warum Bundeskanzlerin Merkel sich vage für oder gegen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate engagiert: Frau Merkel ist eine Politikerin, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung offen unterstützt und befördert wird, und zwar seit sie, unmittelbar nach der Wiedervereinigung, auf die Bühner der Bundespolitik erschienen ist[59].


[1] https://www.dw.com/de/beweise-f%C3%BCr-deutsche-waffen-im-jemen/a-47681315

[2] https://news.un.org/en/story/2020/12/1079232

[3] https://www.dw.com/de/beweise-f%C3%BCr-deutsche-waffen-im-jemen/a-47681315

[4] https://www.youtube.com/watch?v=tkUv2R97I-Y  

[5] https://www.upi.com/Top_News/World-News/2019/09/26/Saudi-Prince-bin-Salman-accepts-responsibility-but-not-blame-for-Khashoggi-death/6231569504880/ ; https://www.bbc.com/news/world-europe-45775819 ; https://www.aljazeera.com/news/2019/9/10/audio-transcripts-of-jamal-khashoggis-murder-revealed

[6] https://www.tagesschau.de/inland/ruestungsexporte-saudi-arabien-101.html

[7] http://cesi-italia.org/articoli/1142/le-sfide-per-la-sicurezza-del-golfo-persico-e-la-strategia-navale-iraniana

[8] https://www.hdg.de/lemo/kapitel/deutsche-einheit/weg-zur-einheit/zwei-plus-vier-vertrag.html ; https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/internationales-recht/-/240218

[9] SWP – Stiftung Wissenschaft und Politik des Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit, https://www.swp-berlin.org/

[10] https://www.swp-berlin.org/kurz-gesagt/2018/deutschland-sollte-zwischen-iran-und-israel-vermitteln/

[11] Horst Möller, Klaus Hildebrand, Gregor Schöllgen, „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland – 1979“, Walter de Gruyter, Berlin 2010, pages 31-75

[12] Tim Geiger, Matthias Peter, Mechthild Lindemann, „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland – 1983“, Walter de Gruyter, Berlin 2014, pages 1534-1539

[13] http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/590558.stm ; https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1999/Kohl-und-der-Panzerdeal,erste7204.html ; https://gruene-jugend.de/deutsche-panzer-an-saudi-arabien/

[14] https://www.youtube.com/watch?v=n4BwqJ3a3ds ; https://www.youtube.com/watch?v=CqTGnumFhl8 ; https://www.youtube.com/watch?v=MZ4FLHTHB0M

[15] https://www.youtube.com/watch?v=NWRDxtAuAJE

[16] https://www.youtube.com/watch?v=bcVBhYfZJpE ; https://www.youtube.com/watch?v=MAu-jq0lOvQ ; https://www.youtube.com/watch?v=e5EJosKHXdw

[17] https://www.polgeonow.com/2019/10/map-who-rules-yemen-southern-separatists.html

[18] https://idsa.in/specialfeature/YemeninMeltdown_talmizahmad120815

[19] https://www.amnesty.org/en/countries/middle-east-and-north-africa/yemen/ ; https://www.amnesty.it/guerra-nello-yemen-made-in-europe/

[20] Jack Freeman, “The al Houthi Insurgency in the North of Yemen: An Analysis of the Shabab al Moumineen“, in “Studies in Conflict & Terrorism“, vol. 32, n. 11, Routledge/Taylor & Francis, Milton Park (UK) and New York 2009, pages 1008–1019 – see also in https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10576100903262716 ; Barak A. Salmoni, Bryce Loidolt, Madeleine Wells, “Regime and Periphery in Northern Yemen: The Huthi Phenomenon”, RAND Corporation – National Defense Research Institute, Santa Monica (California) and Arlington (Virginia) 2010 – see also in https://www.rand.org/content/dam/rand/pubs/monographs/2010/RAND_MG962.pdf

[21] https://www.undispatch.com/one-way-to-stop-the-unrelenting-deaths-of-civilians-in-yemen-an-arms-embargo-on-saudi-arabia/

[22] https://sputniknews.com/middleeast/201601191033358120-yemen-blackwater-contractors/ ; https://www.theguardian.com/australia-news/2015/dec/09/australian-mercenary-reportedly-killed-yemen-clashes

[23] https://www.ispionline.it/it/pubblicazione/al-qaedas-strategy-yemeni-war-22609

[24] https://web.archive.org/web/20150509030311/http://www.cfr.org/yemen/yemen-crisis/p36488

[25] https://www.bbc.com/news/world-europe-35001377 ; https://www.crossborderinformation.com/news/monitoring-news/saudi-arabia-german-intelligence-criticises-mbs-gets-slap-berlin

[26] https://www.dw.com/en/saudi-arabia-minister-tells-germany-it-will-find-weapons-elsewhere/a-42710510

[27] https://www.reuters.com/article/us-germany-saudi-trade/saudi-arabia-to-exclude-german-firms-from-government-tenders-spiegel-idUSKCN1IQ2GF

[28] https://middle-east-online.com/en/berlin-riyadh-agree-enter-new-phase-ties

[29] https://www.dw.com/en/germany-saudi-arabia-end-diplomatic-row/a-45638974

[30] https://www.emirates247.com/news/government/mohamed-bin-zayed-visits-germany-2014-06-12-1.552657

[31] https://www.ilmattino.it/primopiano/esteri/emiro_maltratta_principessa_dubai-4590349.html

[32] https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-en/news/chancellor-meets-with-the-crown-prince-of-abu-dhabi-1637116

[33] https://www.aa.com.tr/en/politics/merkel-meets-uae-crown-prince-ahead-of-libya-conference/1706945 ; https://www.agenzianova.com/a/5fa263c985e1c8.40605274/3171618/2020-11-04/emirati-germania-telefonata-principe-abu-dhabi-merkel-focus-su-relazioni-e-mediterraneo

[34] https://debriefer.net/en/news-8983.html

[35] https://www.ecssr.ae/en/lecturers/

[36] https://www.ecssr.ae/en/director-general-statement/

[37] https://www.thenational.ae/business/uae-armed-forces-places-dh1-8bn-weapons-order-with-tawazun-1.307778 ; https://www.thenational.ae/business/weapons-systems-plant-for-abu-dhabi-1.388139 ; https://www.arabianaerospace.aero/tawazun-creates-african-partnership-for-uae-s-precision-weapon-manufacture.html ; https://www.businesswire.com/news/home/20191105005661/en/Mohamed-bin-Zayed-Inaugurates-EDGE-Advanced-Technology

[38] https://theintercept.com/2017/08/17/weapons-money-intended-for-economic-development-being-secretly-diverted-to-lobbying/

[39] https://vae.ahk.de/mitglieder/vorstand

[40] Matthias Küntzel, „Deutschland, Iran und die Bombe“, LIT Verlag, Münster 2012, pages 125-128

[41] https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/internationales-recht/-/240218

[42] https://www.tagesspiegel.de/politik/bundesregierung-merkel-laesst-die-ruestungslobby-mitfliegen/6685952.html ; https://www.lettera43.it/berlino-merkel-viaggia-armata/amp/

[43] https://www.influencewatch.org/non-profit/sunlight-foundation/

[44] https://www.ilgiornale.it/news/esteri/quella-lobby-tedesca-che-controlla-lamerica-1020880.html

[45] https://www.tagesspiegel.de/themen/agenda/konrad-adenauer-stiftung-ein-netzwerk-der-cdu-elite/10087016.html

[46] Parlamentariergruppe Arabischsprachige Staaten des Nahen und Mittleren Ostens

[47] https://www.michael-hennrich.de/wp-content/uploads/2018/05/CV-Hennrich-deutsch-WP19.pdf

[48] https://www.bundestag.de/europa_internationales/parlamentariergruppen# ; https://web.archive.org/web/20140804033008/https://www.bundestag.de/bundestag/europa_internationales/parlamentariergruppen/parlamentariergruppen/281238

[49] https://www.arabianbusiness.com/germany-re-examine-arms-exports-saudi-arabia-after-executions-617190.html

[50] https://www.teckbote.de/startseite_artikel,-kein-krieg-ohne-waffen-aber-gibt-es-frieden-ohne-waffen-_arid,203110.html

[51] https://www.thefreelibrary.com/Khalifa+receives+Germany%27s+President-a0274748180

[52] https://www.facebook.com/AHKuae/posts/muscat-his-majesty-sultan-qaboos-bin-said-has-received-german-president-christia/279590368759644/

[53] https://www.slideshare.net/adcemgperfil/13-01-16-beirut-conference-program

[54] https://www.uniapacla.org/documentos/Beirut%20Conf%20EN-ESPVF.pdf

[55] https://www.kas.de/de/einzeltitel/-/content/ruestungskooperation-eine-transatlantische-aufgabe1 ; https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_5455_1.pdf/1035c027-d01b-bade-b8ea-3383a5f44159?version=1.0&t=1539666485287 ; https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=2b1a9e67-22f8-ce1c-b398-41c5b17837c6&groupId=252038 ;  https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_52302_2.pdf/5e17899e-aed6-6291-b1be-8f909454c132?version=1.0&t=1539647539898

[56] https://www.kas.de/it/veranstaltungen/detail/-/content/deutschland-und-die-vereinigten-arabischen-emirate

[57] https://www.welt.de/politik/deutschland/article115912607/Haarstraeubende-Personalpolitik-im-Innenministerium.html ; Stefan Loipfinger, „Die Spendenmafia. Schmutzige Geschäfte mit unserem Mitleid“, Droemer Knaur, München 2011

[58] Aljoscha Tillmanns, “Bundesregierung, Konrad-Adenauer-Stiftung und Inkatha 1985–94: Entwicklungshilfe oder Verfolgung strategischer Interessen?“, Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2016

[59] https://www.kas.de/it/veranstaltungsberichte/detail/-/content/europa-als-solidarische-handlungsfaehige-und-gestaltende-kraft-weiterentwickeln ; https://www.kas.de/de/einzeltitel/-/content/three-reasons-why-angela-merkel-won-t-change-on-migration1 ; https://www.kas.de/it/einzeltitel/-/content/1P7NGjD4MkJj/document/id/10043712 ; https://www.kas.de/it/veranstaltungen/detail/-/content/aussen-und-sicherheitspolitik-in-der-deutschen-eu-ratsprasidentschaft ; https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/angela-merkel-1

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