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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

Page 10 of 11 1 9 10 11
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Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

Page 10 of 11 1 9 10 11
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Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

Page 10 of 11 1 9 10 11
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Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Brian Marrs, leitender Direktor f\u00fcr Energie und CO\u2082 bei Microsoft, erkl\u00e4rte in einer Mitteilung, dass der Technologiekonzern insbesondere den Fokus des Projekts auf Besch\u00e4ftigung in landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Gemeinden sch\u00e4tze. Zudem zeige es Louisianas F\u00fchrungsrolle als Zentrum f\u00fcr Forschung und angewandte Technologien im Bereich CO\u2082-Management.<\/p>\n\n\n\n

In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Fidelis sch\u00e4tzt das Investitionsvolumen des Projekts auf \u00fcber 800 Millionen Dollar. Es sollen rund 75 dauerhafte und 600 tempor\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze im Bau entstehen, wobei auch Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Forstwirtschaft zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, die durch die Schlie\u00dfung von S\u00e4gewerken verloren gegangen waren.<\/p>\n\n\n\n

Brian Marrs, leitender Direktor f\u00fcr Energie und CO\u2082 bei Microsoft, erkl\u00e4rte in einer Mitteilung, dass der Technologiekonzern insbesondere den Fokus des Projekts auf Besch\u00e4ftigung in landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Gemeinden sch\u00e4tze. Zudem zeige es Louisianas F\u00fchrungsrolle als Zentrum f\u00fcr Forschung und angewandte Technologien im Bereich CO\u2082-Management.<\/p>\n\n\n\n

In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Die beteiligten Firmen lehnten eine Stellungnahme dazu ab, ob das Projekt auch bei K\u00fcrzung oder Abschaffung der 45Q-Steuergutschrift weitergef\u00fchrt wird. Das texanische Unternehmen Fidelis, Eigent\u00fcmer von AtmosClear, erkl\u00e4rte, man beabsichtige, die 45Q-Gutschrift f\u00fcr den CO\u2082-Speicherungsteil des Projekts zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Fidelis sch\u00e4tzt das Investitionsvolumen des Projekts auf \u00fcber 800 Millionen Dollar. Es sollen rund 75 dauerhafte und 600 tempor\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze im Bau entstehen, wobei auch Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Forstwirtschaft zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, die durch die Schlie\u00dfung von S\u00e4gewerken verloren gegangen waren.<\/p>\n\n\n\n

Brian Marrs, leitender Direktor f\u00fcr Energie und CO\u2082 bei Microsoft, erkl\u00e4rte in einer Mitteilung, dass der Technologiekonzern insbesondere den Fokus des Projekts auf Besch\u00e4ftigung in landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Gemeinden sch\u00e4tze. Zudem zeige es Louisianas F\u00fchrungsrolle als Zentrum f\u00fcr Forschung und angewandte Technologien im Bereich CO\u2082-Management.<\/p>\n\n\n\n

In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

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\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

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\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Der Zeitpunkt ist entscheidend, da die Zukunft von CO\u2082-Abscheidungs- und Speicherprojekten in den USA ungewiss ist. Diese wurden in den letzten Jahren durch eine bundesweite Steuergutschrift in H\u00f6he von 85 Dollar pro Tonne CO\u2082 (bekannt als \u201e45Q\u201c) gef\u00f6rdert. Die Trump-Regierung plant nun, im Zuge zuk\u00fcnftiger Haushaltsverhandlungen mehrere Dekarbonisierungsanreize aus der Amtszeit von Ex-Pr\u00e4sident Joe Biden r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n\n\n\n

Die beteiligten Firmen lehnten eine Stellungnahme dazu ab, ob das Projekt auch bei K\u00fcrzung oder Abschaffung der 45Q-Steuergutschrift weitergef\u00fchrt wird. Das texanische Unternehmen Fidelis, Eigent\u00fcmer von AtmosClear, erkl\u00e4rte, man beabsichtige, die 45Q-Gutschrift f\u00fcr den CO\u2082-Speicherungsteil des Projekts zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Fidelis sch\u00e4tzt das Investitionsvolumen des Projekts auf \u00fcber 800 Millionen Dollar. Es sollen rund 75 dauerhafte und 600 tempor\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze im Bau entstehen, wobei auch Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Forstwirtschaft zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, die durch die Schlie\u00dfung von S\u00e4gewerken verloren gegangen waren.<\/p>\n\n\n\n

Brian Marrs, leitender Direktor f\u00fcr Energie und CO\u2082 bei Microsoft, erkl\u00e4rte in einer Mitteilung, dass der Technologiekonzern insbesondere den Fokus des Projekts auf Besch\u00e4ftigung in landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Gemeinden sch\u00e4tze. Zudem zeige es Louisianas F\u00fchrungsrolle als Zentrum f\u00fcr Forschung und angewandte Technologien im Bereich CO\u2082-Management.<\/p>\n\n\n\n

In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Der Deal ist Teil von Microsofts Bestrebungen, bis 2030 klimaneutral beziehungsweise CO\u2082-negativ zu werden.<\/p>\n\n\n\n

Der Zeitpunkt ist entscheidend, da die Zukunft von CO\u2082-Abscheidungs- und Speicherprojekten in den USA ungewiss ist. Diese wurden in den letzten Jahren durch eine bundesweite Steuergutschrift in H\u00f6he von 85 Dollar pro Tonne CO\u2082 (bekannt als \u201e45Q\u201c) gef\u00f6rdert. Die Trump-Regierung plant nun, im Zuge zuk\u00fcnftiger Haushaltsverhandlungen mehrere Dekarbonisierungsanreize aus der Amtszeit von Ex-Pr\u00e4sident Joe Biden r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n\n\n\n

Die beteiligten Firmen lehnten eine Stellungnahme dazu ab, ob das Projekt auch bei K\u00fcrzung oder Abschaffung der 45Q-Steuergutschrift weitergef\u00fchrt wird. Das texanische Unternehmen Fidelis, Eigent\u00fcmer von AtmosClear, erkl\u00e4rte, man beabsichtige, die 45Q-Gutschrift f\u00fcr den CO\u2082-Speicherungsteil des Projekts zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Fidelis sch\u00e4tzt das Investitionsvolumen des Projekts auf \u00fcber 800 Millionen Dollar. Es sollen rund 75 dauerhafte und 600 tempor\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze im Bau entstehen, wobei auch Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Forstwirtschaft zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, die durch die Schlie\u00dfung von S\u00e4gewerken verloren gegangen waren.<\/p>\n\n\n\n

Brian Marrs, leitender Direktor f\u00fcr Energie und CO\u2082 bei Microsoft, erkl\u00e4rte in einer Mitteilung, dass der Technologiekonzern insbesondere den Fokus des Projekts auf Besch\u00e4ftigung in landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Gemeinden sch\u00e4tze. Zudem zeige es Louisianas F\u00fchrungsrolle als Zentrum f\u00fcr Forschung und angewandte Technologien im Bereich CO\u2082-Management.<\/p>\n\n\n\n

In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Das CO\u2082-Abscheidungsprojekt von AtmosClear, das im Hafen von Greater Baton Rouge realisiert werden soll, nutzt Materialien wie Zuckerrohrbagasse und Holzschnitte aus der Forstwirtschaft zur Energiegewinnung, wobei die entstehenden Emissionen abgeschieden und unterirdisch gespeichert werden.<\/p>\n\n\n\n

Der Deal ist Teil von Microsofts Bestrebungen, bis 2030 klimaneutral beziehungsweise CO\u2082-negativ zu werden.<\/p>\n\n\n\n

Der Zeitpunkt ist entscheidend, da die Zukunft von CO\u2082-Abscheidungs- und Speicherprojekten in den USA ungewiss ist. Diese wurden in den letzten Jahren durch eine bundesweite Steuergutschrift in H\u00f6he von 85 Dollar pro Tonne CO\u2082 (bekannt als \u201e45Q\u201c) gef\u00f6rdert. Die Trump-Regierung plant nun, im Zuge zuk\u00fcnftiger Haushaltsverhandlungen mehrere Dekarbonisierungsanreize aus der Amtszeit von Ex-Pr\u00e4sident Joe Biden r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n\n\n\n

Die beteiligten Firmen lehnten eine Stellungnahme dazu ab, ob das Projekt auch bei K\u00fcrzung oder Abschaffung der 45Q-Steuergutschrift weitergef\u00fchrt wird. Das texanische Unternehmen Fidelis, Eigent\u00fcmer von AtmosClear, erkl\u00e4rte, man beabsichtige, die 45Q-Gutschrift f\u00fcr den CO\u2082-Speicherungsteil des Projekts zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Fidelis sch\u00e4tzt das Investitionsvolumen des Projekts auf \u00fcber 800 Millionen Dollar. Es sollen rund 75 dauerhafte und 600 tempor\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze im Bau entstehen, wobei auch Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Forstwirtschaft zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, die durch die Schlie\u00dfung von S\u00e4gewerken verloren gegangen waren.<\/p>\n\n\n\n

Brian Marrs, leitender Direktor f\u00fcr Energie und CO\u2082 bei Microsoft, erkl\u00e4rte in einer Mitteilung, dass der Technologiekonzern insbesondere den Fokus des Projekts auf Besch\u00e4ftigung in landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Gemeinden sch\u00e4tze. Zudem zeige es Louisianas F\u00fchrungsrolle als Zentrum f\u00fcr Forschung und angewandte Technologien im Bereich CO\u2082-Management.<\/p>\n\n\n\n

In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Die Treibhausgasemissionen des Technologiekonzerns lagen im vergangenen Jahr um 29,1 % \u00fcber dem Niveau von 2020 \u2013 unter anderem bedingt durch den steigenden Energiebedarf f\u00fcr Anwendungen im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Zum Jahresende 2023 meldete Microsoft einen j\u00e4hrlichen CO\u2082-Aussto\u00df von 17,2 Millionen Tonnen.<\/p>\n\n\n\n

Das CO\u2082-Abscheidungsprojekt von AtmosClear, das im Hafen von Greater Baton Rouge realisiert werden soll, nutzt Materialien wie Zuckerrohrbagasse und Holzschnitte aus der Forstwirtschaft zur Energiegewinnung, wobei die entstehenden Emissionen abgeschieden und unterirdisch gespeichert werden.<\/p>\n\n\n\n

Der Deal ist Teil von Microsofts Bestrebungen, bis 2030 klimaneutral beziehungsweise CO\u2082-negativ zu werden.<\/p>\n\n\n\n

Der Zeitpunkt ist entscheidend, da die Zukunft von CO\u2082-Abscheidungs- und Speicherprojekten in den USA ungewiss ist. Diese wurden in den letzten Jahren durch eine bundesweite Steuergutschrift in H\u00f6he von 85 Dollar pro Tonne CO\u2082 (bekannt als \u201e45Q\u201c) gef\u00f6rdert. Die Trump-Regierung plant nun, im Zuge zuk\u00fcnftiger Haushaltsverhandlungen mehrere Dekarbonisierungsanreize aus der Amtszeit von Ex-Pr\u00e4sident Joe Biden r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n\n\n\n

Die beteiligten Firmen lehnten eine Stellungnahme dazu ab, ob das Projekt auch bei K\u00fcrzung oder Abschaffung der 45Q-Steuergutschrift weitergef\u00fchrt wird. Das texanische Unternehmen Fidelis, Eigent\u00fcmer von AtmosClear, erkl\u00e4rte, man beabsichtige, die 45Q-Gutschrift f\u00fcr den CO\u2082-Speicherungsteil des Projekts zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Fidelis sch\u00e4tzt das Investitionsvolumen des Projekts auf \u00fcber 800 Millionen Dollar. Es sollen rund 75 dauerhafte und 600 tempor\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze im Bau entstehen, wobei auch Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Forstwirtschaft zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, die durch die Schlie\u00dfung von S\u00e4gewerken verloren gegangen waren.<\/p>\n\n\n\n

Brian Marrs, leitender Direktor f\u00fcr Energie und CO\u2082 bei Microsoft, erkl\u00e4rte in einer Mitteilung, dass der Technologiekonzern insbesondere den Fokus des Projekts auf Besch\u00e4ftigung in landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Gemeinden sch\u00e4tze. Zudem zeige es Louisianas F\u00fchrungsrolle als Zentrum f\u00fcr Forschung und angewandte Technologien im Bereich CO\u2082-Management.<\/p>\n\n\n\n

In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Microsoft gab bekannt, dass es eine Vereinbarung f\u00fcr ein Projekt in Louisiana unterzeichnet hat, das \u00fcber einen Zeitraum von 15 Jahren insgesamt 6,75 Millionen Tonnen Kohlendioxid abscheiden soll. Laut Microsoft handelt es sich dabei um das bislang gr\u00f6\u00dfte Projekt zur dauerhaften CO\u2082-Entfernung weltweit.<\/p>\n\n\n\n

Die Treibhausgasemissionen des Technologiekonzerns lagen im vergangenen Jahr um 29,1 % \u00fcber dem Niveau von 2020 \u2013 unter anderem bedingt durch den steigenden Energiebedarf f\u00fcr Anwendungen im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Zum Jahresende 2023 meldete Microsoft einen j\u00e4hrlichen CO\u2082-Aussto\u00df von 17,2 Millionen Tonnen.<\/p>\n\n\n\n

Das CO\u2082-Abscheidungsprojekt von AtmosClear, das im Hafen von Greater Baton Rouge realisiert werden soll, nutzt Materialien wie Zuckerrohrbagasse und Holzschnitte aus der Forstwirtschaft zur Energiegewinnung, wobei die entstehenden Emissionen abgeschieden und unterirdisch gespeichert werden.<\/p>\n\n\n\n

Der Deal ist Teil von Microsofts Bestrebungen, bis 2030 klimaneutral beziehungsweise CO\u2082-negativ zu werden.<\/p>\n\n\n\n

Der Zeitpunkt ist entscheidend, da die Zukunft von CO\u2082-Abscheidungs- und Speicherprojekten in den USA ungewiss ist. Diese wurden in den letzten Jahren durch eine bundesweite Steuergutschrift in H\u00f6he von 85 Dollar pro Tonne CO\u2082 (bekannt als \u201e45Q\u201c) gef\u00f6rdert. Die Trump-Regierung plant nun, im Zuge zuk\u00fcnftiger Haushaltsverhandlungen mehrere Dekarbonisierungsanreize aus der Amtszeit von Ex-Pr\u00e4sident Joe Biden r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n\n\n\n

Die beteiligten Firmen lehnten eine Stellungnahme dazu ab, ob das Projekt auch bei K\u00fcrzung oder Abschaffung der 45Q-Steuergutschrift weitergef\u00fchrt wird. Das texanische Unternehmen Fidelis, Eigent\u00fcmer von AtmosClear, erkl\u00e4rte, man beabsichtige, die 45Q-Gutschrift f\u00fcr den CO\u2082-Speicherungsteil des Projekts zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n

Fidelis sch\u00e4tzt das Investitionsvolumen des Projekts auf \u00fcber 800 Millionen Dollar. Es sollen rund 75 dauerhafte und 600 tempor\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze im Bau entstehen, wobei auch Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Forstwirtschaft zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, die durch die Schlie\u00dfung von S\u00e4gewerken verloren gegangen waren.<\/p>\n\n\n\n

Brian Marrs, leitender Direktor f\u00fcr Energie und CO\u2082 bei Microsoft, erkl\u00e4rte in einer Mitteilung, dass der Technologiekonzern insbesondere den Fokus des Projekts auf Besch\u00e4ftigung in landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Gemeinden sch\u00e4tze. Zudem zeige es Louisianas F\u00fchrungsrolle als Zentrum f\u00fcr Forschung und angewandte Technologien im Bereich CO\u2082-Management.<\/p>\n\n\n\n

In den vergangenen Tagen haben Regierungsvertreter des Bundesstaates Louisiana beim US-Energieministerium und der Kongressdelegation des Staates Lobbyarbeit betrieben, um die Fortsetzung der Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr die geplante Anlage zur Direkten CO\u2082-Abscheidung im Calcasieu Parish sowie die 45Q-Steuergutschrift sicherzustellen. Der Bau der Anlage soll 2026 beginnen, der kommerzielle Betrieb ist f\u00fcr 2029 geplant.<\/p>\n","post_title":"Lobbying hinter Microsofts 800-Millionen-Dollar-Kohlendioxidabscheidungsdeal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"lobbying-hinter-microsofts-800-millionen-dollar-kohlendioxidabscheidungsdeal","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-22 08:46:45","post_modified_gmt":"2025-04-22 08:46:45","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7581","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7564,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 20:40:41","post_date_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content":"\n

Amerikas st\u00e4rkster Gegner der Konzernpolitik gr\u00fcndet eine Lobbygruppe mit dem Fokus auf \u201elangfristige Unternehmensaufsicht\u201c in Bezug auf Diversit\u00e4tsrichtlinien in Firmen.<\/p>\n\n\n\n

Robby Starbuck, der als Schreckgespenst der Vorstandsetagen gilt, weil er Unternehmen wie Walmart, Lowe\u2019s und Harley-Davidson dazu gedr\u00e4ngt hat, ihre DEI-Initiativen (Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion) aufzugeben, informierte Semafor<\/em> \u00fcber seine Absicht, eine Lobbygruppe zu gr\u00fcnden, \u201eum sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n

Starbuck sagte, er habe ein \u201eBlankoscheck\u201c-Angebot von mindestens einem gro\u00dfen republikanischen Geldgeber erhalten. \u201eDer Haken ist: Sie wollen die M\u00f6glichkeit, Geschichten zu unterdr\u00fccken\u201c \u2013 sagte Starbuck, der sich selbst als Journalist versteht \u2013 \u201eund Ziele vorzugeben. Und so arbeite ich einfach nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In einem ausf\u00fchrlichen Interview auf seiner Farm in Tennessee blickte Starbuck auf seine Kampagne zur\u00fcck, die im vergangenen Jahr auf X (ehemals Twitter) begann und inzwischen tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in mindestens einem Dutzend Unternehmen bewirkt hat \u2013 mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von \u00fcber zwei Billionen Dollar. Seine Vorgehensweise ist pr\u00e4zise, und seine Reichweite wurde durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Elon Musk verbreitet \u2013 \u201eIch komme gut mit Elon aus\u201c, sagt er \u2013 sowie durch rechtsradikale Prominente.<\/p>\n\n\n\n

Seine Interventionen beginnen oft mit einer LinkedIn-Nachricht an den CEO, und er sagt, er nehme die Geheimhaltungsvereinbarungen, die er mit Unternehmen unterzeichne, ernst, um ehrliche Gespr\u00e4che zu erm\u00f6glichen. Wie ehrlich? \u201eIch kann dir nicht sagen, wie oft mir [CEOs] gesagt haben: \u201aAuf keinen Fall, das werden wir nie tun\u2026\u2018 und dann: \u201aOh Mist, das werden wir doch tun.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck deutete an, dass er einige Leiter von Beh\u00f6rden beraten habe, w\u00e4hrend diese versuchen, einer Anordnung des Wei\u00dfen Hauses nachzukommen, DEI-\u201eHauptverantwortliche\u201c zu benennen. Doch er betonte, dass er nicht f\u00fcr die Regierung arbeiten werde, und nannte mehrere Punkte, in denen er mit deren Politik nicht \u00fcbereinstimme \u2013 darunter die beschleunigte Einf\u00fchrung des Vogelgrippe-Impfstoffs (er kandidierte gegen Masken- und Covid-19-Impfpflichten) sowie die Angriffe der Regierung auf die Meinungsfreiheit im Namen der Bek\u00e4mpfung von Zensur.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDamit m\u00fcssen sie vorsichtig sein\u201c, sagte er. \u201eWenn es um Einzelpersonen geht, die schlimme Dinge tun, Schulen \u00fcbernehmen \u2013 klar, dann meinetwegen\u2026 aber man muss einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen, mit dem man auch in Zukunft leben kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Starbuck betonte, dass er sich lediglich f\u00fcr \u201eunternehmerische Neutralit\u00e4t\u201c einsetze. \u201eIch will aus den Fortune-500-Unternehmen keine rechtsgerichteten Firmen machen\u201c, erkl\u00e4rte er. Er sagte, er wolle vermeiden, dass \u201ewir in eine Situation geraten, in der es v\u00f6llig parallele Wirtschaftssysteme gibt\u201c \u2013 mit blauen und roten Marken \u2013, denn \u201edas wird unserer Wirtschaft schaden, und es wird unserem Land schaden.\u201c<\/p>\n","post_title":"Robby Starbuck plant Lobbygruppe zur Bek\u00e4mpfung von DEI-Richtlinien in Unternehmen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"robby-starbuck-plant-lobbygruppe-zur-bekaempfung-von-dei-richtlinien-in-unternehmen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 20:40:41","post_modified_gmt":"2025-04-18 20:40:41","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7564","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7557,"post_author":"7","post_date":"2025-04-18 18:47:30","post_date_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content":"\n

Die Klima-Verantwortungsorganisation F Minus wird einen Bericht ver\u00f6ffentlichen, der Harvard \u00fcber die Lobbyfirma Tremont Strategies mit Tesla in Verbindung bringt, und fordert die Universit\u00e4t auf, sich von diesen Lobbyisten zu distanzieren.<\/p>\n\n\n\n

F Minus, eine im Jahr 2023 gegr\u00fcndete Organisation f\u00fcr Klimaverantwortung, ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Listen von Lobbyfirmen, die sowohl Klimaschutzorganisationen als auch Unternehmen aus der fossilen Energiebranche vertreten, um deren widerspr\u00fcchliche Kundeninteressen offenzulegen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir setzen all diese Markierungen, um aufzuzeigen, wie die Lobbyarbeit f\u00fcr fossile Brennstoffe anderen Kunden dieser Firmen schadet oder gegen deren Klimaziele arbeitet\u201c, erkl\u00e4rte James Browning, Gr\u00fcnder und Direktor von F Minus. \u201eAu\u00dferdem fordern wir diese anderen Kunden auf, die Zusammenarbeit mit solchen Lobbyfirmen zu beenden\u201c, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n\n\n\n

Tremont Strategies wollte sich auf Anfrage nicht \u00e4u\u00dfern. Elon Musk, der milliardenschwere CEO von Tesla, leitet zudem das Department of Government Efficiency (DOGE). Dieses hat seit Trumps Amtsantritt im Januar \u00fcber 60 Millionen Dollar aus dem Budget der US-Umweltschutzbeh\u00f6rde (EPA) gestrichen und mehr als 400 F\u00f6rderprojekte zur Luft- und Wasserqualit\u00e4t sowie zur Klimaresilienz von Gemeinden gek\u00fcndigt.<\/p>\n\n\n\n

Laut Browning legitimieren Harvard und andere Institutionen durch ihre Zusammenarbeit mit Lobbyfirmen, die mit Tesla verbunden sind, indirekt auch Musks Arbeit. \u201eSie normalisieren und st\u00e4rken ein Unternehmen, das mit Musk und DOGE Gesch\u00e4fte macht \u2013 und diese geh\u00f6ren heute zu den gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr das Klima\u201c, so Browning. Eine Stellungnahme von Harvard-Vertreterin Amy Kamosa zur Zusammenarbeit mit Tremont Strategies blieb aus.<\/p>\n\n\n\n

Aktuell arbeitet Harvard mit Tremont Strategies im Rahmen des Infrastrukturprojekts \u201eAllston I-90 Multimodal Project\u201c zusammen, das bestehende Autobahnrampen durch ein neues Stra\u00dfennetz ersetzen soll und damit die Entwicklung von universit\u00e4tseigenem Land erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig hat Harvard eigene Klimaziele verk\u00fcndet. Laut dem Nachhaltigkeitsb\u00fcro der Universit\u00e4t will Harvard bis 2026 klimaneutral im Bereich fossiler Brennstoffe sein. Browning betonte, dass die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies \u201enicht mit Harvards Werten vereinbar\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n

F Minus hat bereits zuvor Universit\u00e4ten erfolgreich dazu gebracht, ihre Beziehungen zu bestimmten Lobbyfirmen zu beenden. So beendete beispielsweise die Johns Hopkins University ihre Zusammenarbeit mit einer \u201eKohlelobbyistin\u201c, wie Browning berichtet. Dennoch r\u00e4umt er ein, dass Harvard m\u00f6glicherweise z\u00f6gern k\u00f6nnte, mitten in der Planungsphase des I-90-Projekts die Lobbyfirma zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n

Cole A. Cochrane, Politikdirektor der Harvard Undergraduate Clean Energy Group und Student im Jahrgang \u201927, erkl\u00e4rte, dass er sich w\u00fcnsche, Harvard w\u00fcrde die Zusammenarbeit mit Tremont Strategies beenden, um ein klares Zeichen f\u00fcr die \u201eInteressen, Priorit\u00e4ten und Prinzipien\u201c der Universit\u00e4t zu setzen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWenn eine Institution wie Harvard das eine sagt, aber das andere tut, sendet das ein Doppelmoral-Signal an die \u00d6ffentlichkeit und andere Institutionen \u2013 seien es Unternehmen oder Universit\u00e4ten in den USA oder weltweit\u201c, sagte Cochrane. \u201eHarvard ist ein Vorbild \u2013 nicht nur f\u00fcr die USA, sondern f\u00fcr die ganze Welt. Eine Institution, die f\u00fcr Ehrlichkeit steht, darf sich keine Heuchelei leisten.\u201c<\/p>\n","post_title":"Harvard unter Druck, Verbindungen zu fossilen Lobbyfirmen zu kappen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"harvard-unter-druck-verbindungen-zu-fossilen-lobbyfirmen-zu-kappen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-18 18:47:30","post_modified_gmt":"2025-04-18 18:47:30","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7557","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7525,"post_author":"7","post_date":"2025-04-13 11:04:14","post_date_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content":"\n

Der Vorsitzende des franz\u00f6sischen Unternehmerverbandes Medef, Patrick Martin, warnte am Mittwoch davor, dass weitreichende US-Z\u00f6lle das Wirtschaftswachstum beeintr\u00e4chtigen und m\u00f6glicherweise eine Rezession ausl\u00f6sen k\u00f6nnten. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu ergreifen.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDas Risiko besteht darin, dass das Wachstum zum Stillstand kommt und wir in eine Rezession rutschen\u201c, sagte Martin im Gespr\u00e4ch mit RTL-Radio auf die Frage nach den Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf franz\u00f6sische Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n

Am Mittwoch traten US-Pr\u00e4sident Donald Trumps sogenannte \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle gegen\u00fcber mehreren L\u00e4ndern in Kraft, darunter ein drastischer Zollsatz von 104 % auf Importe aus China \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Eskalation seines internationalen Handelskonflikts vor anstehenden Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staaten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir m\u00fcssen sehr schnell handeln, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit franz\u00f6sischer Unternehmen zu verbessern\u2026 Das bedeutet auch, den Konsum zu sch\u00fctzen, insbesondere indem man Steuerzahler \u2013 sowohl Haushalte als auch Unternehmen \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet\u201c, erkl\u00e4rte Martin.<\/p>\n\n\n\n

Auf Nachfragen zu Martins Forderungen erkl\u00e4rte der franz\u00f6sische Industrieminister Marc Ferracci gegen\u00fcber Franceinfo-Radio: \u201eWir befassen uns derzeit im Parlament damit, insbesondere mit der M\u00f6glichkeit, Steuern zu senken \u2013 vor allem die Produktionssteuern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Ferracci forderte erneut franz\u00f6sische Unternehmen auf, Investitionen in den USA auszusetzen \u2013 angesichts der Spannungen zwischen Frankreich, Europa und der Trump-Regierung im Hinblick auf die Z\u00f6lle.<\/p>\n\n\n\n

\u201eWir sagen: Stoppen Sie Ihre Investitionen angesichts dieses \u00e4u\u00dferst komplexen Zeitpunkts. Wir befinden uns aktuell in einer Phase gro\u00dfer Unsicherheit. Geplante Investitionen stehen nun infrage\u201c, sagte Ferracci.<\/p>\n\n\n\n

Ferracci, der sich am Dienstagabend mit Vertretern der franz\u00f6sischen Industrie traf, betonte die Notwendigkeit, die m\u00f6glichen Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Kosmetik, Aeronautik und Luxusg\u00fcter zu analysieren, um die Reaktion der Europ\u00e4ischen Union gezielt anzupassen. Diese Reaktion m\u00fcsse \u201eentschlossen und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u201c sein, um eine Eskalation zu vermeiden, die Arbeitspl\u00e4tze gef\u00e4hrden w\u00fcrde, so Ferracci.<\/p>\n","post_title":"Franz\u00f6sischer Wirtschaftsverband warnt vor wirtschaftlicher Abk\u00fchlung im Zuge des US-Handelskriegs","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"franzoesischer-wirtschaftsverband-warnt-vor-wirtschaftlicher-abkuehlung-im-zuge-des-us-handelskriegs","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 11:04:14","post_modified_gmt":"2025-04-13 11:04:14","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7525","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":7542,"post_author":"7","post_date":"2025-04-12 11:53:55","post_date_gmt":"2025-04-12 11:53:55","post_content":"\n

Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen, in deren Vorst\u00e4nden Unternehmensf\u00fchrer sitzen, geben j\u00e4hrlich rund 130.000 US-Dollar f\u00fcr Lobbyarbeit zugunsten ihrer verbundenen Unternehmen aus. Das zeigt eine bahnbrechende Studie, die aufdeckt, wie Konzerne von ihren wohlt\u00e4tigen Aktivit\u00e4ten profitieren \u2013 und wie bereitwillig gemeinn\u00fctzige Organisationen mit einflussreichen Vorstandsmitgliedern zusammenarbeiten, um im Gegenzug lukrative Verbindungen zu sichern.<\/p>\n\n\n\n

Die Studienautoren erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der BBC, ihre Forschung k\u00f6nne politischen Entscheidungstr\u00e4gern und Verantwortlichen in gemeinn\u00fctzigen Organisationen helfen, eine bislang unbekannte Einflussm\u00f6glichkeit der Politik in diesem Bereich zu \u00fcberwachen \u2013 auch wenn solche Arrangements derzeit v\u00f6llig legal sind.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eWohlt\u00e4tigkeitsorganisationen k\u00f6nnen selbst einen Nutzen daraus ziehen, so zu handeln. Es ist nicht immer so, dass Konzerne sie zu etwas zwingen, das sie nicht wollen\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

sagt Sehoon Kim, Ph.D., Finanzprofessor an der University of Florida und Hauptautor der Studie. <\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eEs ist eine nat\u00fcrliche Beziehung auf Gegenseitigkeit, die sich aus den jeweiligen Anreizen von Unternehmen und gemeinn\u00fctzigen Organisationen ergibt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

Ein konkretes Beispiel f\u00fcr solche Anreizmechanismen liefert die American Medical Association (AMA). In den 2010er Jahren setzte sie sich vehement gegen Ma\u00dfnahmen der Bundesbeh\u00f6rden zur Einschr\u00e4nkung der Opioidverschreibungen ein. Davon profitierten unter anderem Unternehmen wie Purdue Pharma \u2013 Hersteller von OxyContin \u2013 das ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der US-amerikanischen Opioidkrise verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n\n\n\n

Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Purdue, Richard Sackler, war Mitglied des Stiftungsvorstands der AMA \u2013 eine Verbindung, die schon damals kritisch gesehen wurde. Sackler hatte Millionen an Spenden an die Stiftung geleistet. Andere gemeinn\u00fctzige Organisationen hoffen m\u00f6glicherweise auf \u00e4hnliche Gro\u00dfspenden von Unternehmensvertretern im Vorstand, indem sie \u00fcber deren Kontakte weitere spendable Firmen und Pers\u00f6nlichkeiten ansprechen.<\/p>\n\n\n\n

Eine koordinierte Lobbykampagne zugunsten dieser \u201eneuen Freunde\u201c ist damit wom\u00f6glich schlicht der kosteng\u00fcnstigste Weg, um solche Spendenstr\u00f6me dauerhaft zu sichern. Kim arbeitete gemeinsam mit dem UF-Professor Joel Houston, Ph.D., sowie Changhyun Ahn, Ph.D., von der Chinese University of Hong Kong an der Analyse, die demn\u00e4chst in der Fachzeitschrift Management Science<\/em> erscheint.<\/p>\n\n\n\n

Die Forscher sichteten manuell Daten von \u00fcber 400 Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und mehr als 1.000 Unternehmen, die Vorstandsverbindungen, Spenden und Lobbyaktivit\u00e4ten innerhalb und au\u00dferhalb der \u00fcblichen politischen T\u00e4tigkeiten der Organisationen meldeten. Sie konzentrierten sich auf gr\u00f6\u00dfere Organisationen, die bereits eigene Lobbyarbeit betreiben. Diese lobbyierenden NGOs sind im Schnitt dreimal gr\u00f6\u00dfer als kleinere Non-Profits ohne jegliche politische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n

Nach der Aufnahme eines neuen Unternehmensvertreters in den Vorstand \u00e4nderten die Organisationen ihr Verhalten merklich: Sie lobbyierten h\u00e4ufiger f\u00fcr Themen, die au\u00dferhalb ihrer eigentlichen Zielsetzung lagen, und setzten sich sogar aktiv f\u00fcr Gesetzesvorhaben ein \u2013 oder versuchten diese zu verhindern \u2013 wenn sie den Interessen des neuen Vorstandsmitglieds dienten. Selbst dann, wenn die Vorhaben keinen Bezug zur eigentlichen Mission der Organisation hatten. Im Schnitt bedeutete dies eine Erh\u00f6hung des Lobbybudgets um rund 14 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas waren die rauchenden Colts, die zeigten: Hier l\u00e4uft etwas, das nicht passieren sollte\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

so Kim. Da Lobbyarbeit ein \u00e4u\u00dferst kosteneffizientes Mittel sei und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen ihren guten Ruf f\u00fcr solche Kampagnen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnten, profitierten verbundene Unternehmen erheblich von dieser Unterst\u00fctzung.<\/p>\n\n\n\n

\n

\u201eDas sind bislang kaum beachtete Einflusskan\u00e4le der Unternehmenspolitik, die politische Entscheidungstr\u00e4ger bei der Bewertung unternehmerischer Macht dringend mit einbeziehen sollten\u201c, <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n

betont Kim.<\/p>\n","post_title":"Die versteckte Lobby: Wie Unternehmen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen nutzen, um Politik zu beeinflussen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-versteckte-lobby-wie-unternehmen-wohltaetigkeitsorganisationen-nutzen-um-politik-zu-beeinflussen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-13 13:09:44","post_modified_gmt":"2025-04-13 13:09:44","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=7542","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":10},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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