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Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

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Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

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Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

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Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

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Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

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Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

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Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

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Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

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Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

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Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

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Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

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Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

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Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

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Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

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Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

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Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

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Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

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Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

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Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

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Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

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Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[24]<\/a> Alexander de Waal, \u201cEvil days: Thirty years of war and famine in Ethiopia<\/em>\u201d, Human Right Watch, New York 1991, pages 230-234<\/p>\n\n\n\n

[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[23]<\/a> https:\/\/elinkeu.clickdimensions.com\/m\/1\/19440787\/p1-b20171-d2c3d5a4b3df4e2abd0dc66e46ebb4c0\/1\/2\/b7f7e16c-c29e-4999-9299-f5a5437560c5<\/a><\/p>\n\n\n\n

[24]<\/a> Alexander de Waal, \u201cEvil days: Thirty years of war and famine in Ethiopia<\/em>\u201d, Human Right Watch, New York 1991, pages 230-234<\/p>\n\n\n\n

[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

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[22]<\/a> https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2020-03-19\/kenya-sees-2020-flower-exports-falling-by-half-on-coronavirus<\/a><\/p>\n\n\n\n

[23]<\/a> https:\/\/elinkeu.clickdimensions.com\/m\/1\/19440787\/p1-b20171-d2c3d5a4b3df4e2abd0dc66e46ebb4c0\/1\/2\/b7f7e16c-c29e-4999-9299-f5a5437560c5<\/a><\/p>\n\n\n\n

[24]<\/a> Alexander de Waal, \u201cEvil days: Thirty years of war and famine in Ethiopia<\/em>\u201d, Human Right Watch, New York 1991, pages 230-234<\/p>\n\n\n\n

[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[21]<\/a> https:\/\/www.euractiv.com\/section\/africa\/news\/europes-love-of-roses-sends-ripples-through-kenyan-lake\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[22]<\/a> https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2020-03-19\/kenya-sees-2020-flower-exports-falling-by-half-on-coronavirus<\/a><\/p>\n\n\n\n

[23]<\/a> https:\/\/elinkeu.clickdimensions.com\/m\/1\/19440787\/p1-b20171-d2c3d5a4b3df4e2abd0dc66e46ebb4c0\/1\/2\/b7f7e16c-c29e-4999-9299-f5a5437560c5<\/a><\/p>\n\n\n\n

[24]<\/a> Alexander de Waal, \u201cEvil days: Thirty years of war and famine in Ethiopia<\/em>\u201d, Human Right Watch, New York 1991, pages 230-234<\/p>\n\n\n\n

[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[20]<\/a> https:\/\/inspireafrika.com\/en\/the-growing-flower-industry-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[21]<\/a> https:\/\/www.euractiv.com\/section\/africa\/news\/europes-love-of-roses-sends-ripples-through-kenyan-lake\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[22]<\/a> https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2020-03-19\/kenya-sees-2020-flower-exports-falling-by-half-on-coronavirus<\/a><\/p>\n\n\n\n

[23]<\/a> https:\/\/elinkeu.clickdimensions.com\/m\/1\/19440787\/p1-b20171-d2c3d5a4b3df4e2abd0dc66e46ebb4c0\/1\/2\/b7f7e16c-c29e-4999-9299-f5a5437560c5<\/a><\/p>\n\n\n\n

[24]<\/a> Alexander de Waal, \u201cEvil days: Thirty years of war and famine in Ethiopia<\/em>\u201d, Human Right Watch, New York 1991, pages 230-234<\/p>\n\n\n\n

[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[19]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9112072\/a-challenging-year-for-the-kenyan-rose-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[20]<\/a> https:\/\/inspireafrika.com\/en\/the-growing-flower-industry-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[21]<\/a> https:\/\/www.euractiv.com\/section\/africa\/news\/europes-love-of-roses-sends-ripples-through-kenyan-lake\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[22]<\/a> https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2020-03-19\/kenya-sees-2020-flower-exports-falling-by-half-on-coronavirus<\/a><\/p>\n\n\n\n

[23]<\/a> https:\/\/elinkeu.clickdimensions.com\/m\/1\/19440787\/p1-b20171-d2c3d5a4b3df4e2abd0dc66e46ebb4c0\/1\/2\/b7f7e16c-c29e-4999-9299-f5a5437560c5<\/a><\/p>\n\n\n\n

[24]<\/a> Alexander de Waal, \u201cEvil days: Thirty years of war and famine in Ethiopia<\/em>\u201d, Human Right Watch, New York 1991, pages 230-234<\/p>\n\n\n\n

[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[18]<\/a> https:\/\/www.arabnews.com\/node\/1666046\/middle-east<\/a><\/p>\n\n\n\n

[19]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9112072\/a-challenging-year-for-the-kenyan-rose-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[20]<\/a> https:\/\/inspireafrika.com\/en\/the-growing-flower-industry-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[21]<\/a> https:\/\/www.euractiv.com\/section\/africa\/news\/europes-love-of-roses-sends-ripples-through-kenyan-lake\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[22]<\/a> https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2020-03-19\/kenya-sees-2020-flower-exports-falling-by-half-on-coronavirus<\/a><\/p>\n\n\n\n

[23]<\/a> https:\/\/elinkeu.clickdimensions.com\/m\/1\/19440787\/p1-b20171-d2c3d5a4b3df4e2abd0dc66e46ebb4c0\/1\/2\/b7f7e16c-c29e-4999-9299-f5a5437560c5<\/a><\/p>\n\n\n\n

[24]<\/a> Alexander de Waal, \u201cEvil days: Thirty years of war and famine in Ethiopia<\/em>\u201d, Human Right Watch, New York 1991, pages 230-234<\/p>\n\n\n\n

[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[59]<\/a> https:\/\/www.worldfootball.net\/teams\/sher-agencies-fc\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

[63]<\/a> Elias N. Stebek \u201cBetween \u2018Land Grabs\u2019 and agricultural investment: land rend contracts with foreign investors and Ethiopia\u2019s normative setting in focus<\/em>\u201d, Mizan Law Review, vol. 5, #2, Addis Ababa 2011, page 4 \u2013 see 72958-Article Text-160286-1-10-20120109-1-1 ; https:\/\/www.triposo.com\/loc\/Waliso\/history\/background<\/a>v<\/p>\n\n\n\n

[64]<\/a> https:\/\/www.goodreturns.in\/company\/karuturi-global\/history.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

<\/p>\n\n\n\n

[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3880,"post_author":"7","post_date":"2020-10-29 11:55:22","post_date_gmt":"2020-10-29 11:55:22","post_content":"\n

Nachdem das schreckliche Fl\u00fcchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos im September niedergebrannt ist und damit einen internationalen Aufschrei \u00fcber die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylsuchende leben mussten, ausgel\u00f6st hat, verschlechtern sich die Zust\u00e4nde im provisorischen Ersatzlager weiter.<\/p>\n\n\n\n

Von Demokratiezentrum f\u00fcr Transparenz<\/p>\n\n\n\n

(22. Oktober 2020 - Berlin) Die NGOs Oxfam und der Griechische Fl\u00fcchtlingsrat berichteten am Dienstag, dass die Zust\u00e4nde in Morias Ersatzlager, einer informellen Unterkunft auf einem ehemaligen Schie\u00dfstand, die den 13.000 Menschen, die nach einem Brand obdachlos geworden sind, vor\u00fcbergehend Schutz bieten soll, schlechter sind als im urspr\u00fcnglichen Lager. \u00dcber 7.500 Personen wurden trotz der bevorstehenden Wintermonate unter Zwang in wetteruntauglichen Zelten untergebracht, die oft schon nach 10 Minuten Regen durchn\u00e4sst sind. Laut Berichten gibt es im Lager, dessen Zelte teilweise nur zwanzig Meter vom Meer entfernt stehen, w\u00e4hrend einer Pandemie kaum flie\u00dfendes Wasser, eingeschr\u00e4nkte medizinische Versorgung und keinen Zugang zu Rechtsbeistand, was das Erreichen von Bewegungsfreiheit schwieriger denn je macht. Auch der kl\u00e4gliche Mangel an Toiletten und Duschen setzt die Bewohner einem erh\u00f6hten Risiko sexueller und geschlechtsbezogener Gewalt aus. Einige verzweifelte Bewohner baden und waschen sich im nahe gelegenen Meer und riskieren dabei, zu ertrinken oder sich Krankheiten einzufangen, da das Abwasser des Lagers ins Meer geleitet wird. Kinder und Erwachsene m\u00fcssen Schlange stehen, um ihre Beh\u00e4lter mit kaltem Wasser aus einem Schlauch zu f\u00fcllen, w\u00e4hrend es im ganzen Lager keine M\u00f6glichkeiten f\u00fcr physische Distanz- oder Hygienema\u00dfnahmen gibt.<\/p>\n\n\n\n

Obwohl Deutschland seine anf\u00e4ngliche Zusage, 150 Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, auf 1.600 erh\u00f6ht hat, gibt es immer noch 7.500 Personen, die diesen verschlechterten Zust\u00e4nden nicht entkommen k\u00f6nnen und ernstlich vom Risiko eines massiven Covid-19-Ausbruchs bedroht sind. In diesem Zusammenhang hat der Guardian berichtet, dass zwei weitere Lager auf Lesbos, die speziell f\u00fcr gef\u00e4hrdete Menschen eingerichtet wurden, bereits zur n\u00e4chsten Woche geschlossen werden sollen. Niedersachsens Innenminister Pistorius kritisierte am Freitag die mangelnde Bereitschaft anderer EU-L\u00e4nder, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, als \"besch\u00e4mend\", da gro\u00dfe EU-Staaten wie Gro\u00dfbritannien sich weigerten, jegliche Asylbewerber aufzunehmen. Da es derzeit keine EU-weiten Standards f\u00fcr die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen gebe, seien \"Massenunterk\u00fcnfte, sei es in Deutschland oder anderswo in Europa, weder menschenw\u00fcrdig noch [sei] es m\u00f6glich, Infektionsschutz oder auch nur minimale Hygieneanforderungen zu erf\u00fcllen\", f\u00fcgte der SPD-Politiker Aziz Bozkurt hinzu.<\/p>\n\n\n\n

W\u00e4hrend 85% der Fl\u00fcchtlinge weltweit, laut Berichten von Amnesty International, in Entwicklungsl\u00e4ndern untergebracht sind, haben die EU-Staaten ihre Bem\u00fchungen darauf gerichtet, Verfolgte davon abzuhalten, in der Europ\u00e4ischen Union Schutz zu suchen, und unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Menschenrechtslage Migrationskooperationen mit den Herkunftsorten aufzubauen. Weit \u00fcber f\u00fcnf Jahre nach der sogenannten Fl\u00fcchtlingskrise von 2015 blockieren immer noch Differenzen dringende Reformen des EU-Asylrechts, und es wurde kein Verteilungssystem f\u00fcr die gesamte Region eingerichtet, was zu einer massenhaften \u00dcberf\u00fcllung der Ankunftsorte und zum fehlendem Zugang zu wichtigen Ressourcen f\u00fchrt, was sich weiter verschlimmern wird, wenn sich die Priorit\u00e4ten nicht verschieben und endlich bilaterale Vereinbarungen getroffen werden.<\/p>\n","post_title":"Die Zust\u00e4nde in \"Moria 2.0\" verschlechtern sich","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"die-zustande-in-moria-2-0-verschlechtern-sich","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3880","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3782,"post_author":"7","post_date":"2020-08-14 13:47:47","post_date_gmt":"2020-08-14 13:47:47","post_content":"\n

Hinter der Aufnahme von Beziehungen zu den Emiraten steckt Wahlkampf-Kalk\u00fcl von Israels Premier Netanyahu, meint der Historiker Zimmermann im <\/strong>tagesschau<\/em><\/strong>-Interview. An seiner Annexionspolitik werde sich nichts \u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

tagesschau: <\/strong>Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmoud Abbas hat das geplante Abkommen umgehend als aggressiv kritisiert. Er m\u00f6chte, dass die Arabische Liga deswegen zusammenkommt. Beschwert er sich zurecht?<\/p>\n\n\n\n

Moshe Zimmermann:<\/strong> Auf jeden Fall. Das ist eine Niederlage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Das ist ein Erfolg f\u00fcr Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Das ist ein Schritt weiter auf dem Weg der Israelis, die West Bank zu annektieren - auf die alte Art und Weise: ohne gro\u00df herumzuposaunen, \u00fcber die israelische Siedlungspolitik. Das wissen die Pal\u00e4stinenser. Deswegen sind sie entt\u00e4uscht - und vor allem deswegen, weil ein arabischer Staat jetzt bereit ist, mit Israel Frieden zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

tagesschau:<\/strong> Es hie\u00df gestern, dass die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Annexion des Westjordanlandes, wie von Netanyahu ja noch im Wahlkampf versprochen, erst einmal gestoppt w\u00fcrden. Was hei\u00dft das in ihren Augen genau?<\/p>\n\n\n\n

Zimmermann:<\/strong>\u00a0Das hat Netanyahu gestern schon zugegeben: Sie sind nur vor\u00fcbergehend gestoppt. Sein Plan ist die Annexion. Und es ist f\u00fcr Israel - jedenfall f\u00fcr die israelische Regierung - sehr bequem, die Annexion weiter so fortzuf\u00fchren wie bislang. Nicht durch eine Deklaration, nicht durch einen formalen Akt, sondern eben schleichend \u00fcber die Siedlungspolitik. Und das wird Netanyahu fortsetzen, auch wenn die Politiker in den Vereinigten Arabischen Emiraten davon sprechen, dass sie Israel davon abgehalten haben.

Quelle<\/a><\/p>\n","post_title":"\"Netanyahus Plan ist die Annexion\"","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanyahus-plan-ist-die-annexion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3782","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":3719,"post_author":"7","post_date":"2020-08-13 21:39:47","post_date_gmt":"2020-08-13 21:39:47","post_content":"\n

Jenni Zylka und Christoph Safferling im Gespr\u00e4ch mit Anke Schaefer<\/a>- Sie kommen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zur\u00fcck: Frauen, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben, mit Terroristen zusammenlebten. Soll man sie k\u00fcnftig h\u00e4rter bestrafen? Die Journalistin Jenni Zylka und der Jurist Christoph Safferling sehen das kritisch.<\/p>\n\n\n\n

Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber selbst nicht gek\u00e4mpft haben, sollen laut Generalbundesanwalt Peter Frank als Mitl\u00e4uferinnen h\u00e4rter bestraft werden k\u00f6nnen. Frank meint: \u201eWir sind der Meinung, dass sich  auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausl\u00e4ndischen terroristischen Organisation bejahen l\u00e4sst, weil diese Frauen die innere Struktur des sogenannten Islamischen Staates und damit diese Terrororganisation von innen heraus st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Aber sind diese Frauen nicht eher Opfer? Weil sie Angst um ihre Kinder hatten, den Umgang mit der Waffe zur Selbstverteidigung gelernt haben? Jenni Zylka meint dazu:  \u00dcber eine Mitschuld solcher Frauen nachzudenken, sei nachvollziehbar und auch legitim. Jedoch m\u00fcsse sehr genau hingeschaut und jede dieser Frauen einzeln betrachtet werden. Man m\u00fcsse unterscheiden, ob Frauen mit IS-Terroristen zusammengelebt und f\u00fcr diese gesorgt h\u00e4tten oder ob sie selbst militant geworden seien. Viele von ihnen seien zudem traumatisiert durch die Erlebnisse in den IS-Lagern.<\/p>\n\n\n\n

\"DieDie Journalistin Jenni Zylka (Deutschlandradio \/ Andreas Buron)<\/p>\n\n\n\n

Nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln<\/h2>\n\n\n\n

Christoph Safferling, Professor f\u00fcr Strafrecht an der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg, sagt, er halte die Argumentation des Generalbundesanwalts f\u00fcr problematisch. Es handle sich zun\u00e4chst einmal um allt\u00e4gliche Handlungen wie Kochen und Sorge um die Kinder. \u201eUnd die Frage ist: Wann sind solche neutralen Handlungen tats\u00e4chlich straftatunterst\u00fctzend.\u201c Ein Vorsatz, die terroristischen Strukturen zu unterst\u00fctzen, m\u00fcsse klar nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n

Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Frauen nicht eher als Opfer betrachtet werden m\u00fcssten. Viele h\u00e4tten sich wie unter Zwang auf die Situation eingelassen \u2013 diese k\u00f6nne man strukturell durchaus mit den Bedingungen von Zwangsprostitution vergleichen. Viele der jungen Frauen seien auch unter Drogen gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n

Zugest\u00e4ndnis an Irak?<\/h2>\n\n\n\n

Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung der harten Linie der Generalbundesanwaltschaft \u00fcber die man nur spekulieren k\u00f6nne: \u201eIch kann mir auch vorstellen, dass, wenn es jetzt darum geht, Irak davon zu \u00fcberzeugen, die deutschen Staatsangeh\u00f6rigen, die dort einsitzen, auszuliefern, man ihnen gegen\u00fcber auch zu verstehen geben muss, dass die hier einer Strafverfolgung zugef\u00fchrt werden. Ansonsten w\u00fcrde der Irak sich vielleicht weigern, sie auszuliefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Safferling h\u00e4lt eine intensive Betreuung der zur\u00fcckgekehrten Frauen und M\u00e4dchen f\u00fcr unerl\u00e4sslich \u2013 man d\u00fcrfe sie keinesfalls alleine lassen und nicht wie Schwerverbrecherinnen behandeln. Es m\u00fcsse vielmehr verhindert werden, dass die jungen Frauen etwa in die Salafisten-Szene abtauchten.<\/p>\n","post_title":"Sie sind eher Opfer als Schwerverbrecherinnen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"sie-sind-eher-opfer-als-schwerverbrecherinnen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:39:39","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:39:39","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=3719","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":true,"total_page":2},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_3"};

\n

[17]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/media\/W1siZiIsIjIwMTIvMTAvMTYvMTBfMzJfNDdfMjQyX1dob19zX2JlaGluZF90aGVfbGFuZF9ncmFicy5wZGYiXV0<\/a><\/p>\n\n\n\n

[18]<\/a> https:\/\/www.arabnews.com\/node\/1666046\/middle-east<\/a><\/p>\n\n\n\n

[19]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9112072\/a-challenging-year-for-the-kenyan-rose-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[20]<\/a> https:\/\/inspireafrika.com\/en\/the-growing-flower-industry-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[21]<\/a> https:\/\/www.euractiv.com\/section\/africa\/news\/europes-love-of-roses-sends-ripples-through-kenyan-lake\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[22]<\/a> https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2020-03-19\/kenya-sees-2020-flower-exports-falling-by-half-on-coronavirus<\/a><\/p>\n\n\n\n

[23]<\/a> https:\/\/elinkeu.clickdimensions.com\/m\/1\/19440787\/p1-b20171-d2c3d5a4b3df4e2abd0dc66e46ebb4c0\/1\/2\/b7f7e16c-c29e-4999-9299-f5a5437560c5<\/a><\/p>\n\n\n\n

[24]<\/a> Alexander de Waal, \u201cEvil days: Thirty years of war and famine in Ethiopia<\/em>\u201d, Human Right Watch, New York 1991, pages 230-234<\/p>\n\n\n\n

[25]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[26]<\/a> Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 44-45 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[27]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blogs\/market-insder\/Ethiopia-cut-flower-industrys-success-story\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[28]<\/a> https:\/\/www.corriere.it\/esteri\/20_aprile_03\/coronavirus-olanda-gara-salvare-fiori-che-nessuno-compra-0e74692e-758e-11ea-856e-f9aa62c97d7a.shtml<\/a><\/p>\n\n\n\n

[29]<\/a> https:\/\/addisfortune.news\/flower-industry-sees-light-of-day-as-europe-opens-up\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[30]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/blog\/netherlands-leader-on-the-flower-export-market#:~:text=Around%202%20billion%20of%20these,with%20the%20largest%20export%20amounts<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[31]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[32]<\/a> https:\/\/www.statista.com\/topics\/3732\/flower-industry-in-the-netherlands\/#:~:text=The%20Netherlands%20are%20an%20important,in%20the%20area%20of%20Aalsmeer<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[33]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a><\/p>\n\n\n\n

[34]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl<\/a><\/p>\n\n\n\n

[35]<\/a> https:\/\/web.archive.org\/web\/20080102024143\/http:\/\/www.aalsmeer.nl\/00004.asp<\/a><\/p>\n\n\n\n

[36]<\/a> https:\/\/www.flowercompanies.com\/category\/export-NL<\/a><\/p>\n\n\n\n

[37]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[38]<\/a> https:\/\/primefeed.in\/news\/650527\/netherlands-floriculture-market-report-2020-overview-with-product-scope-opportunities-risk-market-driving-force-industry-research-co\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[39]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/nl\/nieuws-2020\/week-37\/internationaal-digitaal-congres-over-herstel-van-de-crisis<\/a><\/p>\n\n\n\n

[40]<\/a> https:\/\/www.mordorintelligence.com\/industry-reports\/netherlands-floriculture-market<\/a> ; Ayelech Tiruwha Melese, Bert Helmsing, \u201cEndogenisation or enclave formation? The development of the Ethiopian cut flower industry<\/em>\u201d, Cambridge University Press, Cambridge 2010, pages 42-43 \u2013 see https:\/\/pdfs.semanticscholar.org\/8854\/21883a0b257d7bb2e38667b47307d4c20b9e.pdf<\/a> <\/p>\n\n\n\n

[41]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9199470\/ornamental-industry-trying-to-survive-covid-19-frenzy\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[42]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[43]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[44]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[45]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[46]<\/a> https:\/\/www.royalfloraholland.com\/en\/news-2020\/week-11\/corona-ministry-of-agriculture-gives-an-update-per-exporting-country<\/a><\/p>\n\n\n\n

[47]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[48]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[49]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history#:~:text=Karuturi%20Global%20Limited%20(KGL)%20was,%25%20EOU%20unit%20for%20floriculture)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

[50]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/news\/company\/corporate-trends\/ramakrishna-karuturi-worlds-largest-producer-of-rose-buds\/articleshow\/3400533.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[51]<\/a> https:\/\/www.digisat.org\/idc-superflex-pro-iptv-satellite-gateway-receiver-system<\/a><\/p>\n\n\n\n

[52]<\/a> https:\/\/www.indiainfoline.com\/company\/karuturi-global-ltd\/summary\/6733<\/a><\/p>\n\n\n\n

[53]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-global-ltd\/infocompanyhistory\/companyid-3604.cms<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[54]<\/a> https:\/\/www.theweekendleader.com\/Success\/513\/a-rosy-picture.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[55]<\/a> https:\/\/www.business-standard.com\/company\/karuturi-global-6733\/information\/company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[56]<\/a> https:\/\/stock-financials.valuestocks.in\/en\/karuturi-global-company-history<\/a><\/p>\n\n\n\n

[57]<\/a> https:\/\/www.kenyaplex.com\/business-directory\/26433-sher-agencies-ltd-naivasha.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n

[58]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28196-the-ripple-effect-caused-by-closure-of-sher-karuturi-flower-farm<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[60]<\/a> https:\/\/www.cca-global.com\/content\/awards\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[61]<\/a> https:\/\/economictimes.indiatimes.com\/karuturi-fructifies-further-to-conquer-overseas\/articleshow\/5280698.cms<\/a><\/p>\n\n\n\n

[62]<\/a> https:\/\/it.qwe.wiki\/wiki\/Waliso<\/a><\/p>\n\n\n\n

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[65]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[66]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/itc\/blog\/market-insider\/Tax-authorities-investigate-flower-farms-in-Kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[67]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/es\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.pambazuka.org\/governance\/karuturi-guilty-tax-evasion<\/a> ; https:\/\/www.hortipoint.nl\/floribusiness\/largest-rose-grower-karuturi-finally-brought-down\/<\/a> ;<\/p>\n\n\n\n

[68]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/4698-karuturi-guilty-of-tax-evasion<\/a><\/p>\n\n\n\n

[69]<\/a> https:\/\/viacampesina.org\/en\/karuturi-guilty-of-tax-evasion-global-flower-industry-giant-found-breaking-the-law-in-kenya\/<\/a> ; https:\/\/www.business-standard.com\/article\/companies\/karuturi-global-wins-reprieve-in-kenyan-tax-claim-113121200541_1.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[70]<\/a> http:\/\/kenyalaw.org\/kl\/index.php?id=10671<\/a><\/p>\n\n\n\n

[71]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/thecounties\/article\/2000104203\/pain-misery-as-karuturi-flower-workers-unpaid-for-months?pageNo=1<\/a><\/p>\n\n\n\n

[72]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/23020-Karuturi-has-no-business-being-in-the-flower-industry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[73]<\/a> https:\/\/www.legitquest.com\/case\/Anitha-karuturi-bangalore-v-acit-bangalore\/12F7CF<\/a> ; b'Smt_T_Vasundhara_vs_The_Registrar_on_9_February,_2017' ; https:\/\/www.itatorders.in\/assessee\/smt-Anitha-karuturi-individual-abgpr1575e<\/a><\/p>\n\n\n\n

[74]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[75]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000108060\/taxpayers-could-<\/a><\/p>\n\n\n\n

[76]<\/a> https:\/\/www.standardmedia.co.ke\/business\/article\/2000104613\/receivers-now-allowed-to-run-karuturi-flower-firm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[77]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[78]<\/a> https:\/\/www.grain.org\/article\/entries\/5054-karuturi-still-going-down<\/a><\/p>\n\n\n\n

[79]<\/a> https:\/\/www.ide.go.jp\/English\/Data\/Africa_file\/Company\/ethiopia03.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[80]<\/a> https:\/\/www.intracen.org\/blog\/Karuturi-Global-is-going-down\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[81]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[82]<\/a> https:\/\/www.khaleejtimes.com\/uaes-phoenix-group-raises-dh752m<\/a><\/p>\n\n\n\n

[83]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[84]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-phoenix-bankruptcy\/commodities-trader-phoenix-goes-into-liquidation-due-to-coronavirus-documents-idUSKBN22K1N8<\/a> ; https:\/\/www.arabianbusiness.com\/commodities\/446421-phoenix-commodities-in-liquidation-with-over-400m-in-trading-losses-reports<\/a><\/p>\n\n\n\n

[85]<\/a> https:\/\/www.thehindu.com\/business\/insolvency-proceedings-initiated-against-karuturi-global\/article29095106.ece<\/a><\/p>\n\n\n\n

[86]<\/a> https:\/\/allafrica.com\/stories\/201704260312.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[87]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[88]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 25-38<\/p>\n\n\n\n

[89]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, see - https:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/ethiopia0112webwcover_0.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[90]<\/a> Human Rights Watch (Felix Horn, Laetitia Bader, Rona Peligal), \u201cWaiting here for death: Displacement and Villagization in Ethiopia\u2019s Gambella region<\/em>\u201d, Human Rights Watch, New York 2012, pages 12-14 and 19-24<\/p>\n\n\n\n

[91]<\/a> https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/3cHjrTBXnZEEMPVFx0yqfO\/Human-Rights-Watch-flags-Indian-agricompany-Karuturi8217.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[92]<\/a> Michel Fiszbin, \u201cAutopsie d'une famine<\/em>\u201d, in \u201cCorne de l'Afrique<\/em>\u201d vol. 21, \u00e9ditions Autrement, Paris 1987, pages 94-99<\/p>\n\n\n\n

[93]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_01_07.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[94]<\/a> http:\/\/memory.loc.gov\/frd\/etsave\/et_03_02.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[95]<\/a> https:\/\/www.worldvision.org\/disaster-relief-news-stories\/1980s-ethiopia-famine-facts<\/a><\/p>\n\n\n\n

[96]<\/a> http:\/\/countrystudies.us\/ethiopia\/45.htm<\/a><\/p>\n\n\n\n

[97]<\/a> https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Resettlement_and_villagization_in_Ethiopia<\/a><\/p>\n\n\n\n

[98]<\/a> John M. Cohen, Nils-Ivar Isaksson, \u201cVillagisation in Ethiopia\u2019s Arsi Region<\/em>\u201d, in \u201cThe Journal of Modern African Studies<\/em>\u201d, vol.225, Cambridge University Press, Cambridge 1987, pages 435-464<\/p>\n\n\n\n

[99]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[100]<\/a> https:\/\/ricerca.repubblica.it\/repubblica\/archivio\/repubblica\/1987\/02\/11\/miseria-socialismo-il-regno-di-menghistu.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[101]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/1999\/11\/24\/ethiopian-dictator-mengistu-haile-mariam<\/a><\/p>\n\n\n\n

[102]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/legacy\/reports\/1997\/ethiopia\/Ethio97d-02.htm#P147_21636<\/a><\/p>\n\n\n\n

[103]<\/a> https:\/\/www.hrw.org\/news\/2020\/05\/28\/heal-ethiopia-needs-confront-its-violent-past<\/a><\/p>\n\n\n\n

[104]<\/a> Getachew Woldemeskel, \u201cThe consequences of resettlement in Ethiopia<\/em>\u201d, in \u201cAfrican Affairs<\/em>\u201d, vol. 88, Oxford University Press, Oxford 1989, pages 359-374<\/p>\n\n\n\n

[105]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/28998-karuturi-global-s-new-land-deal-in-ethiopia-must-be-scrapped<\/a><\/p>\n\n\n\n

[106]<\/a> https:\/\/www.nazret.com\/2017\/09\/21\/karuturi-demands-compensation-from-ethiopia-for-failed-land-deal\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[107]<\/a> https:\/\/www.farmlandgrab.org\/post\/view\/29010-le-nouvel-accord-foncier-de-karuturi-global-en-ethiopie-doit-etre-abandonne<\/a><\/p>\n\n\n\n

[108]<\/a> https:\/\/www.moneycontrol.com\/company-notices\/karuturi-global\/notices\/KG03<\/a><\/p>\n\n\n\n

[109]<\/a> https:\/\/www.theelephant.info\/features\/2020\/03\/21\/unfair-trade-how-dutch-rose-growers-avoid-paying-taxes-in-kenya\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[110]<\/a> https:\/\/www.valueresearchonline.com\/downloads\/stock-announcement\/87FFD702-9993-4917-AFC8-161EC25C27CF\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[111]<\/a> https:\/\/www1.nseindia.com\/corporate\/KGL_21042020234515_IntimationaboutrevisedFormG.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[112]<\/a>https:\/\/www.karuturi.com\/uploads\/1\/1\/8\/7\/118720540\/phoenix_group_announces_investment_into_karuturi_global.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n

[113]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[114]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[115]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[116]<\/a> https:\/\/simplywall.st\/news\/karuturi-global-nsekgl-seems-to-be-using-an-awful-lot-of-debt\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[117]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[118]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9226375\/the-impact-of-covid-19-on-kenyan-flower-industry\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[119]<\/a> https:\/\/www.accaglobal.com\/ca\/en\/member\/member\/accounting-business\/2020\/07-08\/in-focus\/cut-flower.html<\/a><\/p>\n\n\n\n

[120]<\/a> https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-health-coronavirus-kenya-flowers\/kenyas-flower-industry-rebounds-as-lockdowns-ease-idUSKCN24M128<\/a><\/p>\n\n\n\n

[121]<\/a> https:\/\/ehpea.org\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[122]<\/a> https:\/\/www.voanews.com\/africa\/east-african-flower-industry-wilts-sales-europe-dry<\/a><\/p>\n\n\n\n

[123]<\/a> https:\/\/www.floraldaily.com\/article\/9218599\/ethiopia-secures-400-million-from-horticulture-export\/<\/a><\/p>\n\n\n\n

[124]<\/a> http:\/\/www.fao.org\/3\/i8933en\/I8933EN.pdf<\/a><\/p>\n","post_title":"Der Fall von Karuturi: so schnitt di Krise des Rosenmarktes die Hoffnungen von Millionen Menschen","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"der-fall-von-karuturi-so-schnitt-di-krise-des-rosenmarktes-die-hoffnungen-von-millionen-menschen","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:33","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:33","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4831","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":4753,"post_author":"7","post_date":"2021-04-13 22:41:07","post_date_gmt":"2021-04-13 22:41:07","post_content":"\n

\u00a9 IBI World Limited<\/em><\/p>\n\n\n\n

Es gibt etwas, wor\u00fcber man sich freuen kann, wenn es um das israelische Wunder geht. Ein Wunder, das aus den Schrecken des Holocaust geboren wurde und in defensiven Blitzkriegen von jenen aufgebaut wurde, die Juden, die niemand in Pal\u00e4stina haben wollte; Ein bl\u00fchendes Wunder dank der au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit, ein trockenes und sehr hartes Land fruchtbar zu machen. Dies macht mich jedoch nicht blind f\u00fcr die Ungerechtigkeiten, welche die Regierungen Jerusalems begangen haben. Der Angriff auf iranische Atombasen, wie er am Sonntag passiert ist, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehler, der schwerwiegende Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Die Situation ist wirklich heikel. Israel hat zu Recht Angst vor der M\u00f6glichkeit, dass der Iran eine eigene Atombombe hat, und um dies zu verhindern, k\u00e4mpft es seit Jahrzehnten sowohl auf diplomatischer als auch auf milit\u00e4rischer Ebene \u2013 und zwar mit positiven Ergebnissen: bis heute die Regierung von Teheran ist nicht bereit f\u00fcr einen m\u00f6glichen (selbstzerst\u00f6rerischen) Atomkonflikt. Im Jahr 2015 wurde zwischen dem Iran und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ein Abkommen mit dem Namen JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) unterzeichnet: ein von Deutschland ausgearbeitetes Abkommen, das die F\u00e4higkeit des Iran, Atomwaffen zu erreichen, zunichte gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n

Die Vereinbarung sieht vor, die Lagerung von angereichertem Uran in Iran von 10.000 auf 300 kg (-97%) zu reduzieren; die zehnj\u00e4hrige Aussetzung der T\u00e4tigkeit von zwei Dritteln der iranischen Atomzentrifugen; die Konzentration wissenschaftlicher Studien zur Kernenergie im Werk Natanz und die Einrichtung eines Kontrollpersonals (150 amerikanische und europ\u00e4ische Wissenschaftler), die sich aus zwei Ergebnissen konzentriert: der erlaubte F\u00e4higkeit des Iran, Stromversorgung durch Kernkraftwerke zu fordern, und dem Beitritt Teherans zum Weltvertrag \u00fcber die Nichtverbreitung von Kernkraftwerken Atomwaffen (NVV) appetitlich zu machen. Im Gegenzug heben die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran auf.<\/p>\n\n\n\n

Wir werden nie erfahren, ob der Iran mit dem, was seine F\u00fchrer unterzeichnet haben, im Einklang gestanden h\u00e4tte. Sobald Donald Trump im Wei\u00dfen Haus ankam, zogen sich die Vereinigten Staaten einseitig aus dem Abkommen zur\u00fcck \u2013 und zwar, trotz der Tatsache, dass es der gem\u00e4\u00dfigten Regierung von Pr\u00e4sident Rohani gelang, das Abkommen zu Hause ratifizieren zu lassen und, trotz der amerikanischen Entscheidung, Iran dem Abkommen treu blieb \u2013 wurden die Sanktionen nicht aufgehoben. Der Effekt ist, dass die iranische Wirtschaft auf den Knien liegt, die Bev\u00f6lkerung entt\u00e4uscht und w\u00fctend ist (auf uns \u2013 zu Recht gegen uns) und bei den n\u00e4chsten Wahlen am 18. Juni 2021 die Ultra-Konservativen, die auch die Kriegstreiber sind, gewinnen werden. Wir werden daher vermutlich auf die Situation vor Oktober 2015 und die Unterzeichnung des JCPOA zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n

Die Netanjahu-Regierung hat in den f\u00fcnf Jahren seit der Unterzeichnung dieses Vertrags alles getan, um ihn zu verunm\u00f6glichen. Sie hat die j\u00fcdische Lobby in den Vereinigten Staaten genutzt, um Trump davon zu \u00fcberzeugen, sich einseitig vom Vertrag zur\u00fcckzuziehen (Obama lehnte dies ab); und sein eigenes diplomatisches Gewicht, um die Europ\u00e4ische Union dazu zu zwingen, dasselbe zu tun. Zum Gl\u00fcck vergebens. In der f\u00fcr autokratische Regime typischen Hysterie, wie sie heute in Israel und der T\u00fcrkei herrscht, dr\u00e4ngt die Regierung auf Krieg, um zu verhindern, dass sich die eigene Bev\u00f6lkerung \u00fcber die miserablen wirtschaftlichen Bedingungen \u00e4rgert, die durch ineffiziente und unf\u00e4hige Politik im eigenen Land verursacht werden.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Eine iranische Milit\u00e4rbasis in Syrien nach dem Angriff der israelischen Luftwaffe<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im November ermordete der Mossad Mohsen Fakhrizadeh, den Leiter des iranischen Atomprojekts. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Zwischen M\u00e4rz und April 2020 gab es mindestens f\u00fcnf Angriffe auf iranische Handelsschiffe. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Israelische Jagdbomber trafen syrische Raketenbasen, in denen iranische Berater die libanesische Hisbollah unterst\u00fctzten. Teheran r\u00fchrte sich nicht. Netanjahu beschloss daher, das Ausma\u00df des Zusammensto\u00dfes zu erh\u00f6hen und griff am Sonntag das Werk Natanz an. Es ist nicht bekannt, ob es sich um Spezialtruppen oder einem ausgekl\u00fcgelten Telematiksystem handelte[1]<\/a>. Dies hatte zur Folge, dass das gesamte elektrische System von Natanz zerst\u00f6rt wurde und die Anlage monatelang, vielleicht ein Jahr lang, stillstehen muss.<\/p>\n\n\n\n

An diesem Punkt hofft Netanyahu, dass Rohani die JCPOA einseitig verlassen wird, nur um ihm zu erm\u00f6glichen, \u201eWolf!\u201c im internationalen diplomatischen Forum herumschreien zu d\u00fcrfen. Denn im Falle eines Temperaturanstiegs wei\u00df Netanjahu, dass Israel \u00fcber nuklear bewaffnete Raketen bereits verf\u00fcgt und wie. Ich erinnere mich mit gro\u00dfem \u00c4rger an die Gelegenheit, als ich zu einer internationalen Konferenz an der Marc Rich University in Herzliya eingeladen wurde. Es war eine gute Konferenz, viele interessante Leute, eine wirklich sch\u00f6ne Infrastruktur. Aber Netanjahu kam, um zu sprechen, und er tat es auf Hebr\u00e4isch, so dass keiner der Ausl\u00e4nder (wie ich) ein einziges Wort verstand. Bis zum Ende, als er auf Englisch wechselte und sagte: \u201eDie Frage ist nicht, ob Teheran mit Atomraketen bombardiert werden soll. Die Frage ist: wann<\/em>\u201d. Zusammen mit anderen stand ich auf und verlie\u00df die Konferenz.<\/p>\n\n\n\n

Ich kenne den Trick gut: Wenn ich Netanjahu als gef\u00e4hrlichen Faschisten betrachte, werde ich des Antisemitismus beschuldigt. Eine unertr\u00e4gliche Anschuldigung, auch weil ich Netanjahu als einen Feind Israels betrachte, einen jener Konservativen und Opportunisten (jene, die wir in Italien mit einem lustigen und unangemessenen Wort \u2013 Souver\u00e4nisten \u2013 nennen), die nicht wissen, wie sie die Probleme der Nation l\u00f6sen sollen, die demokratisch denen anvertraut wurden. Sie scheuen ihre eigene Verantwortung, lieber mythologisieren die den externen Gegner und versuchen Emotionen, Wut, Angst und Entt\u00e4uschung der W\u00e4hler an diese angebliche Bedrohung fest zu machen. Iran ist jedoch keine angebliche Bedrohung, sondern ein echter Feind. Wenn er ihn zwingen konnte, Pakte zu unterzeichnen, die ihn binden, d\u00fcrfen wir ihn nicht dem\u00fctigen, sondern zeigen, wir Westeurop\u00e4er zuerst, dass wir an den Pakten festhalten.<\/p>\n\n\n\n

\"\"<\/figure><\/div>\n\n\n\n

Ein iranischer Tanker, der von israelischen Jagdbombern im Persischen Golf angegriffen wurde<\/sub><\/strong><\/p>\n\n\n\n

Leider hat Italien seit vier Jahren keinen Au\u00dfenminister mehr, der diesen Namen verdient, und daher keine Au\u00dfenpolitik mehr. Wenn wir das tun w\u00fcrden, was uns zusteht, m\u00fcssten wir allen m\u00f6glichen Druck auf Jerusalem aus\u00fcben. Netanjahu muss sofort aufh\u00f6ren und muss als das bezeichnet werden, was er ist: ein Feind des Friedens und seines eigenen Volkes. Das schreckliche Unrecht, das unser Land der j\u00fcdischen Gemeinde in den Jahren des Faschismus zugef\u00fcgt hat, rechtfertigt in keiner Weise, dass wir jetzt akzeptieren, dass die Regierung Israels (die keine Onomatop\u00f6e f\u00fcr alle Frauen und M\u00e4nner ist, die sich zur j\u00fcdischen Religion bekennen) der gesamte Planet am Rande eines Atomkrieges schleppe.<\/p>\n\n\n\n

Netanjahu liegt falsch: Es gibt keine Rettung f\u00fcr Israel bei einem milit\u00e4rischen Angriff auf den Iran. Es gibt keine M\u00f6glichkeit, den Iran fr\u00fcher oder sp\u00e4ter daran zu hindern, Atomwaffen in der Hand zu haben \u2013 denn seine Regierung k\u00fcmmert sich nicht um das Wohlergehen seiner B\u00fcrger und wird unabh\u00e4ngig von Sanktionen seinen eigenen Weg weitergehen. Der einzige Weg nach vorne ist der der Diplomatie und des Friedens als echte und wirksame Option. Und wohlgemerkt: Ich bin nicht hier, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu fordern, auch wenn die Verst\u00f6\u00dfe gegen internationale Vertr\u00e4ge, insbesondere gegen das pal\u00e4stinensische Volk und allgemeiner im Hinblick auf den Verkauf von Waffen und milit\u00e4rischer Technologie durch Jerusalem in der letzten zwanzig Jahre haben sicherlich die Bedingungen f\u00fcr eine solche Ma\u00dfnahme erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n

Frieden herrscht nur in einer freien und friedlichen Welt. Ohne Sanktionen. Der Iran hatte seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben zum x-ten Mal den Stein geworfen und unsere Hand versteckt. Als ob es etwas Gutes bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

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[1]<\/a> https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-56722181<\/a> ; https:\/\/ilmanifesto.it\/israele-attacca-la-centrale-iraniana-catastrofe-nucleare-sfiorata\/<\/a><\/p>\n","post_title":"Netanjahu wie Erdo\u011fan: Die Populisten streben nach einem Weltkonflikt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"netanjahu-wie-erdogan-die-populisten-streben-nach-einem-weltkonflikt","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-02-02 08:36:34","post_modified_gmt":"2025-02-02 08:36:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/dctransparency.com\/?p=4753","me